Daab, Friedrich

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Daab, Friedrich Heinrich Ludwig Christoph (* Königsberg in Nassau 4. Jan. 1870 † 19. Aug. 1945 Baden- Baden) Pfarrer



Inhaltsverzeichnis

Jesus von Nazaret

Wie wir ihn heute sehen. Mit den neu übersetzten und einheitlich zusammengefassten Urkunden seines Lebens. [Von] Friedrich Daab.

  • (Erster Teil): Wie wir ihn heute sehen.
  • (Zweiter Teil): Die Urkunden des Lebens Jesu: Markus, Matthäus, Lukas; auch Johannes.

Düsseldorf, Nordrhein: Karl Robert Langewiesche. Erstes bis zwanzigstes Tausend 1907

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Zum Buch:

Zusammenfassung der Urkunden des Lebens Jesu mit dem laufenden Text des Markus- Evangeliums; darin eingearbeitet sind die weiteren Stoffe der Evv Matthäus und Lukas sowie mehrere Stücke der "freien Bearbeitung der Überlieferung Jesu" des Johannes; überdies auch gut bezeugte und Jesus' Art entsprechende außerbiblische Stücke (aus apokryphen Evangelien).

„Bei der Übersetzung war genaueste Treue gegen die in schlichtestem Griechisch geschriebenen Texte erster Grundsatz", so in der Einleitung zu den »Urkunden«.
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Buchdaten: Kartonierter Oktavband mit 240 Seiten in Antiquadruck. Der erste Teil umfaßt 90 Seiten, der zweite 134 Seiten; weitere Ss. mit Verlagsinformationen.


Biogramm:

Fr. Daab besuchte das Königsstädtische Gymnasium in Berlin (war dort als Daab, Fritz aus Königsberg b. Wetzlar registriert) und studierte in Berlin an der Friedrich-Wilhelms-Universität bei Adolf von Harnack ev. Theologie. Vor seiner Ordination war er seit ca. Mitte 1894 Kandidat der Theologie in den von Bodelschwinghschen Anstalten in Bethel. (Sein Vater Pastor Johann Heinrich und seine Mutter Elise geb. Adam waren nämlich Hauseltern in Bethel*)

Ordination am 27. Okt. 1897 in Magdeburg, Heirat am 12. Nov. 1897 mit Lucie Werner in Borne bei Belzig, drei Töchter, vom 1. Nov. 1897 – 15. Juni 1902 Pfarrer in Neuwerbig (heute Bad Belzig OT Werbig) b. Görzke sowie Prediger auf dem Rittergut Schmerwitz, heute Wiesenburg OT Schmerwitz, Provinz Sachsen**; 16. Juni 1902 –15. Juni 1906 Oberpfarrer an St. Cäcilia in Alsleben a.d. Saale; 16. Juni 1906 – 11. Febr. 1911 Pfarrer in Biesenbrow, Kreis Angermünde; 12. Febr. 1911 - 15. Juli 1920 Pfarrer in Berlin Schmargendorf; 16. Juli 1920 – 31. Okt. 1933 Pfarrer in Ausleben Kreis Neuhaldesleben, Provinz Sachsen**. In Ausleben galt er als der Pfarrer mit der roten Weste, lebte in Spannung mit den Großbauern. Dort ging er am 1. Nov. 1933 in den Ruhestand.

|* siehe div. Schriftverkehr im Hauptarchiv in Bethel zw. Friedrich von Bodelschwingh dem Älteren und Pastor Johann Heinrich Daab und auch mit dessen Sohn Christoph Ludwig Heinrich Friedrich Daab.

|**Bei der hier angegebenen »Provinz Sachsen« handelt es sich um die Kirchenprovinz Sachsen in den Grenzen von 1815 http://de.wikipedia.org/wiki/Evangelische_Kirche_der_Kirchenprovinz_Sachsen.

Die biographischen Daten stammen von ihm selbst aus dem Buch von Degener »Wer ist’s von 1935, X. Ausgabe«, Seite 266 sowie aus dem Pfarrerbuch der Kirchenprovinz Sachsen von 2005, Band 2, Seite 261, Biogramme Br-Fa.