Christus heute

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»CHRISTUS HEUTE« ChristusHeute.png

Siegel, Günther (* Gnesen, Posen 18. Okt. 1903 † 15. Aug. 1998 Nürtingen Kr. Esslingen, Württ.) Dr. rer. pol.

Fischer, Max (* Wernigerode/ Harz 27. Aug. 1900 † 15. Feb. 1967 Unterweissach im Tal, Württ.)

Fischinger, Dietrich (* Stuttgart 8. Apr. 1928 † 23. Okt. 2004 Weissach im Tal- Oberweissach, Württ.) Pfarrer, Dozent

Friedrich, Wolfgang (* Greifswald, Vorpommern 19. Aug. 1905 † 23. April 1983 Berlin) Pfarrer, Dozent

Funke, Alex (* Lomé (Togo) 10. März 1914 † 12. Aug. 2003 Bielefeld- Bethel, Ostwestf.)

Goetz, Bernhard (* Kassel, Kurhessen 6. Juli 1915 † 13. Jan. 2004 Weimar- Oberweimar, Thür.)

Grzegorzewski, Karl (* Birkenwalde Kr. Lyck, Ostpreußen 21. Feb. 1908 † 10. Sept. 1994 Bielefeld- Brake, Ostwestf.)

Gutbrod, Karl * (Buea (Kamerun) 20. März 1905 † 30. Mai 1983 Metzingen Kr. Reutlingen, Württ.)

Henning, Kurt (* Ludwigsburg/ Neckar 15. Nov. 1910 † 6. Juni 1992 Esslingen/ Neckar)

Lamparter, Helmut (* 28. Sept. 1912 Reutlingen, Württ. † 18. März 1991 Tübingen, Württ.) Dr.

Lauk, Willi (* Pyanghtongh (China) 25. Dez. 1913 † 21. Dez. 1965 Stuttgart)

Lorch, Theodor (* Stuttgart 22. Nov. 1905 † 22. Apr. 2006 Ludwigsburg/ Neckar- Karlshöhe) Dr.

Oehlmann, Kurt Paul (* Hannover 1. Nov. 1909 † .....)

Pfeil, Fritz Friedrich August Karl (* Freiburg i. B. 30. Nov. 1911 † 28. Mai 1986 Offenburg, Ortenau) Dr.

Rieß, Hermann Samuel (* Stuttgart 7. Sept. 1914 † 18. Aug. 1990 Korntal Kr. Ludwigsburg, Württ.)

Schmidt, Herbert Karl Ernst (* Wulkow, Kr. Saatzig/ Pommern 28. Mai 1900 † 22. Juli 1957 Mönchengladbach, Rheinld.) Dr.



Christus heute

Eine Erklärung der neutestamentlichen Botschaft

Herausgegeben von Dr. Günther Siegel

Stuttgart: Kreuz- Verlag

Band I: Der Philipperbrief

bearbeitet von Dr. Günther Siegel

(1948 Erste Auflage, 3000 Exemplare.) 2. verbesserte Auflage. Gedruckt in 2000 Exemplaren im Juni 1952

Die Übersetzung des Schrifttextes ist dem Neuen Testament von Ludwig Thimme, Stuttgart 1946, entnommen.

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Band II: Der Galaterbrief

bearbeitet von Alex Funke. Dezember 1949. Gedruckt in 3000 Exemplaren.

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Kl. 8° gebunden; 112 Seiten.

»Die Übersetzung des Textes ist die von Adolf Schlatter. Stuttgart 1931«

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Hardcover- Illustration einer frühen Ausgabe ohne SU 1949

Band IV: Der Hebräerbrief

bearbeitet von Dr. Theodor Lorch. 1951

Die Übersetzung des Schrifttextes ist dem Neuen Testament von Ludwig Thimme, Stuttgart 1946, entnommen.

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Band V: Der Kolosserbrief

Bearbeitet von Dr. Fritz Pfeil. 1951

Die Übersetzung des Schrifttextes ist dem Neuen Testament von Ludwig Thimme, Stuttgart 1946, entnommen.

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Band VI: Der 1. Petrusbrief

[übertragen und] bearbeitet von Kurt Oehlmann. 1952

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Kl.8° gebunden; 88 S.

In einer Art Einleitung steht betreffs der vollständig mitgelieferten Übersetzung des Bibeltextes folgendes: »Wir lesen in möglichst freier und etwas weitgefasster Art nach dem griechischen Urtext, vergleichen dabei aber selbstverständlich die uns liebgewordene unübertreffliche Lutherübersetzung.

Band VIII: Das Markusevangelium

DER SOHN GOTTES ♦ Gottes gute Botschaft nach dem Bericht des Markus

[übersetzt und] bearbeitet von Dr. Herbert Schmidt. 1953

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Band X: Der Epheserbrief

[übersetzt und] bearbeitet von Karl Gutbrod. 1954

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Band XI: Das Johannesevangelium

DAS EWIGE WORT ♦ Gottes gute Botschaft nach dem Bericht von Johannes

[übersetzt und] bearbeitet von Dr. Herbert Schmidt. 1954

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Band XII: Der 1. Korintherbrief

[übersetzt und] bearbeitet von Dr. Helmut Lamparter. 1955

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Band XVI: Das Matthäus- Evangelium

DER VERHEISSENE HEILIGE HERRSCHER ♦ Gottes gute Botschaft nach dem Matthäus- Bericht

[übersetzt und] bearbeitet von Dr. Herbert Schmidt. 1957

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»Der Matthäuskommentar von Herbert Schmidt bringt eine eigene Übersetzung des Verfassers. Voraus geht eine kurze Einführung, am Schluß werden einige Stellen des Evangeliums glossiert, und es folgen zwei Exkurse, der eine über das Gebet, der andere über das Himmelreich. Der Verfasser geht ausschließlich vom griechischen Text aus, ohne nach möglichen aramäischen [Sprachhintergründen zu fragen (d. Vf.)]...

Der Verf. geht in den Exkursen einen ganz eigenen, z. T. sehr eigenwilligen Weg. Er selbst sagt: Wir sollen nicht über Gott nachdenken, sondern unter Gott.« (Quelle: Theologische Literaturzeitung 1960)


Band XVIII: Die Offenbarung des Johannes

Bearbeitet von Günther Siegel. 1. Auflage 1958

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Daten: 128 S. ...Eine Übersetzung ist nicht mitgegeben.

Band XXI: Das Lukasevangelium

bearbeitet von Dietrich Fischinger. 1962

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Daten: 168 pp. Mit diesem Band fand der Volkskommentar zum NT seinen Abschluß. Fischinger hat dieses Evangelium erklärt auf 160 Seiten, eine Übersetzung ist hier nicht beigegeben. Das Vorwort schrieb wie bei jedem der Bände Dr. Günther Siegel, diesmal datiert Heilbronn, im Januar 1962. Über Dietrich Fischinger wird im Klappentext nur gesagt, er sei Pfarrer und Dozent bei der Bahnauer Bruderschaft in Unterweißach, Rems- Murr- Kreis, Württ.

(Weitere Titel,)

die noch nicht im BB vorhanden sind; ob die Übersetzung vom Bearbeiter oder, wie in anderen Fällen (oben) von Ludwig Thimme oder Adolf Schlatter stammt, ist (noch) nicht bekannt:


Band III: Der 1. Thessalonicherbrief

bearbeitet von Willi Lauk. 1950

Band VII: Der 1. Timotheusbrief

bearbeitet von Günther Siegel. 1953

Band IX: Die Johannesbriefe

bearbeitet von Karl Grzegorzewski. 1953

Band XIII: Der 2. Thessalonicherbrief 〮 2. Petrusbrief 〮 Judasbrief

bearbeitet von Willi Lauk. 1955

Band XIV: Der 2. Timotheusbrief 〮 Titus- und Philemonbrief

bearbeitet von Hermann Rieß. 1956

Band XV: Der Jakobusbrief

bearbeitet von Kurt Hennig. 1956

Band XVII: Die Apostelgeschichte

bearbeitet von Bernhard Goetz.

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Die Reihe will dem schlichten Bibelleser als Hinführung zum Verständnis der neutestamentlichen Schriften dienen. Die Apostelgeschichts- Kommentar wird der Aufgabe in besonderer Weise gerecht. Er verzichtet auf eine Übersetzung des Textes und bringt zuerst eine kurze Zusammenfassung des jeweils besprochenen Textes und dann eine biblische Besinnung, in der jeweils die Hauptfragen des Abschnittes kurz besprochen werden. Der Verfasser geht ausschließlich vom griechischen Text aus, ohne nach möglichen aramäischen [Sprachhintergründen zu fragen, d.Vf.] (Quelle: Theologische Literaturzeitung Bd. 85, 1960)

Band XIX: Der 2. Korintherbrief

bearbeitet von Wolfgang Friedrich. 1958

Band XX: Der Römerbrief

bearbeitet von Max Fischer. 1960


Biogramme:

Dietrich Fischinger

1944-1945 Luftwaffenhelfer und Flaksoldat. 1946-1951 Studium der ev. Theologie in Tübingen und Göttingen, März 1951 - April 1952 Vikar in Süßen a.d. Filz bei Göppingen, April - Mai 1952 Pfarrverweser in Weingarten/Württemberg, Juni-Juli 1952 Pfarrverweser in Biberach a.d. Riß III. Pfarramt, Nov. 1952 - Sept. 1953 Vikar und Pfarrverweser II. Pfarrstelle an der Martinskirche in Stuttgart, 1953 Examensarbeit über den Todesprozess Jesu, 1955-1960 ev. Pfarrer im 1945 neu gebauten Heimatvertriebenen-Neubaugebiet Stuttgart/Zuffenhausen-Rot, 1960-1966 theol. Lehrer an der Bahnauer Evangelischen Missionsschule in Unterweissach, 1966-1977 Pfarrer in Stuttgart-Feuerbach, WS 1976/77 Studienaufenthalt an der Waldenserfakultät in Rom http://www.facoltavaldese.org/*, 1977-1983 Pfarrer in Bad Liebenzell. Im Sommer 1983 ging er als Pfarrer in Bad Liebenzell aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand. Daran anschließend von 1983-1995 Museumsmitarbeiter und anschließend Vorstandsmitglied der Deutschen Waldenservereinigung in Ötisheim-Schönenberg. Mitarbeit in der Kirchlichen Bruderschaft in Württemberg, Mitglied beim Internationalen Versöhnungsbund, Mitbegründer der Arbeitsgemeinschaft für Kirchliches Friedenszeugnis, Mitarbeit in zwei Puidoux-Kommissionen.

„Der Deutsche Waldenser“ und „Blätter für Württembergische Kirchengeschichte“.

Werner Eiss: Biographie und Porträt in der Zeitschrift Der Deutsche Waldenser vom April 2004 auf der Seite 772 sowie ein Artikel von ihm in Der Deutschen Waldenser Nr. 154 vom Dezember 1984 auf den Seiten 53 und 54.

  • Die theologische Waldenserfakultät ist heute die einzige auf das Studium der protestantischen Theologie spezialisierte Hochschule in Italien. Sie ist der Synode der Waldenser und Methodisten unterstellt, die auch die Professoren ernennen und die Hochschulaktivitäten kontrollieren. 1855 wurde die Fakultät in Torre Pellice (Provinz Turin) von den Waldensern gegründet, die bis 1848 im Ghetto ihrer Bergtäler ohne bürgerliche Rechte hatten leben müssen. Zuvor waren italienische evangelische Theologen an Schweizer Universitäten ausgebildet worden. Im Jahr 1860 zog die Hochschule nach Florenz, der damaligen italienische Hauptstadt, und erst 1922 nahm sie ihren Betrieb in Rom auf.

Karl Grzegorzewski:

1924 Besuch des Gymnasiums in Lyck/Ostpreußen, heute Ełk in Polen, Studium der ev. Theologie und Orientalistik (mit den Sprachen Akkadisch, Arabisch und Äthiopisch) an der UNI Marburg 1928, Berlin 1929 und Königsberg 1930, Promotion zum Dr. theol. mit der Dissertationsschrift Elemente vorderorientalischen Hofstils auf kanaanäischem Boden, 1. theol. Examen am 27. Sept. 1932 in Königsberg und anschließend dort Assistent, 2. theol. Examen vor dem Bruderrat der Bekennenden Kirche am 20. Juli 1935; ordiniert am 4. Aug. 1935, das Licentiat erwarb er am 11. Dez. 1935. 1934 Prädikant der Bekennenden Kirche in Lyck; 1935 Hilfspfarrer in Wilhelmsthal/Ostpr., heute Gawrzyjałki, 1937-1945 Heerespfarrer in Allenstein, Divisionspfarrer der 11. Inf.-Division im Rußland-Feldzug von 1941-1945, Pfarrer im Kriegsgefangenenlager Putlos in Schleswig-Holstein. Als Heimatvertriebener kam er 1946 nach Kurhessen-Waldeck. 1946-1950 Direktor der Sekretärschule des CVJM in Rengershausen bei Kassel-Wilhelmshöhe und Dozent für Religionspädagogik in der Hessischen Lehrerbildung, 1950-1955 Pfarrer der Hofgemeinde Kassel, auch hauptamtlich im katechetischen Dienst der Landeskirche tätig, am 1. Okt. 1955 zum Landeskirchenrat ernannt. Er betreute als Landeskirchenrat die Volks- und Mittelschulen und war Landesobmann für die Vertriebenen-Seelsorge. Ab dem 1. Nov. 1955 Pfarrer in Heckershausen unter Beibehaltung der bisherigen Aufgaben bis zum 31. März 1958. Ab dem 1. April 1958 Professor für Praktische Theologie und Altes Testament an der Kirchlichen Hochschule in Bethel. Dieses Amt hatte er dort bis 1975 inne. Danach ging er in den tätigen Ruhestand, indem er noch einige Jahre in Bethel das Alte Testament lehrte.

Grzegorzewski wurde als Nachfolger von Pfarrer Sprang an Christi Himmelfahrt 1937 in der Garnisonkirche in Allenstein – unter großer Beteiligung der Zivilgemeinde – als Heerespfarrer in sein Amt eingeführt. Aus der in jenen Jahren sprunghaft gewachsenen Garnison erwarteten ca. 3.500 evangelische Soldaten einschließlich ihrer Familienangehörigen den neuen Prediger und Seelsorger. Mit seiner persönlichen Entscheidung, sich von Vertretern der Bekennenden Kirche im 2. Theologischen Examen prüfen und danach auch ordinieren zu lassen (4.8.1935) gab Karl Grzegorzewski seinen „geistlichen Standort“ mutig zu erkennen. Diese Haltung zeigte er auch in seiner ersten Gemeinde in Lyck und danach auf der Kanzel in der Garnisonkirche. Darüber hinaus hat er in der Wohnung der Familie Graf von der Pahlen an der Moltkestraße zahlreiche Kinder und Jugendliche aus der Militärgemeinde zur Bibelarbeit versammelt. „Bei Kriegsausbruch rückte Karl Grzegorzewski mit seiner 11. Infanterie-Division ,ins Feld‘, wie es damals hieß und wirkte unter seinen Soldaten wie schon in Friedenszeiten als gesuchter Seelsorger bis kurz vor der Kapitulation der Kurland-Armee 1945“ .

Willi Lauk ... :

... war Oberstudiendirektor, von 1953 bis 1965 Schulleiter am dreiklassigen Oberstufen- Mädchengymnasium der Landeskirche in Großsachsenheim; CDU- Mitglied und MDL, wohnhaft in Michelbach an der Bilz und starb erst zweiundfünfzigjährig, in einem Stuttgarter Krankenhaus unerwartet an den Folgen eines Herzinfarktes.

- Spiegel 20/1965
Willi Lauk, 51, CDU-MdL und Oberstudiendirektor aus dem baden-württembergischen Michelbach an der Bilz, begründete im Kulturpolitischen Ausschuß des Stuttgarter Landtags seinen Antrag, den Griechisch-Unterricht an Oberschulen zu erweitern, in griechischer Sprache, "um die lieben Herren Kollegen von deren Schönheit zu überzeugen".

http://rundfunk.evangelisch.de/kirche-im-tv/zdf-gottesdienst/zdf-gottesdienst-aus-michelbach-der-bilz-3215/geschichte-von-schloss-u

Das dreiklassige Oberstufen-Mädchengymnasium der Landeskirche "wandert“ 1954 von Lichtenstern nach Großsachsenheim "aus“. 1955 kann unter Schulleiter Willi Lauk (1953 bis 1965) seitwärts vom Schloss ein neues Schulgebäude und ein Lehrerwohnhaus errichtet werden. Entscheidende Veränderungen ergeben sich 1961-1963 durch den Bau des Internates und Schulgebäudes für die Mittelstufe am Rande des Ortes. Nun kann ab Januar 1963 der Umzug von Lichtenstern nach Michelbach erfolgen und alle Schüler des Aufbaugymnasiums an einem Ort unterrichtet und im Heim untergebracht werden.

Theodor Lorch:

http://www.glauben-und-bekennen.de/besinnung/begriffe-l/lorch-theodor.htm & http://www.theo-lorch-werkstaetten.de/inhaltsverzeichnis/das-unternehmen/theo-lorch/

Theodor Lorch wurde 1905 in Stuttgart als Sohn eines Missionarsehepaars geboren. Zehn Monate nach seiner Geburt gingen die Eltern wieder nach Kamerun zurück. Der Sohn wuchs im Knabenhaus in Korntal auf und kam als Sechsjähriger ins Kinderhaus der Basler Mission nach Basel. Dort, im Mädchenhaus lebten auch zwei Schwestern. Die nur sonntags zwischen 13 und 14 Uhr erlaubten Besuche ”waren für mich ein Lichtblick”. Lorch hat die Zeit im Knabenhaus als schwere Zeit erlebt, aber er klagt nicht darüber. Für das Wachstum von Kindern, meint Lorch, ”ist nichts wichtiger als das Begleitetwerden durch die Augen des himmlischen Vaters”. Über die evangelischen Seminare Schöntal und Urach kam Lorch zum Theologiestudium in Tübingen. Schon damals sozial engagiert, wurde Lorch für ein sozialwissenschaftliches Studium vorgeschlagen, das er in Berlin absolvierte und mit dem Doktortitel abschloss.

Als Theologe und Volkswirt mit dem Ziel Sozialpfarrer zu werden, folgten Vikariate in Ebingen und Ludwigsburg als Lehrer an der neu errichteten Wohlfahrtsschule. Dort fand Lorch keinen Gefallen an der Begeisterung für die NSDAP und die schnelle Bildung von SA-Gruppen unter den Diakonenschülern der Karlshöhe. Lorch vermutet, dass die Kirchenleitung ihn deshalb in das Dorf Unterheinriet schickte, ”um etwas weg vom Schuss” zu sein, denn Lorchs kritische Haltung zum Nationalsozialismus war auch der Kirchenleitung bekannt. Doch in Unterheinriet geißelte der junge Pfarrer den ”Stürmer” bei einer Predigt als wüstes Hetzblatt gegen die Juden. Aber das Dorf in den Löwensteiner Bergen war nur Zwischenstation. 1936 ging Lorch im Auftrag der Basler Mission nach Indien und leitete eine Ausbildungsstätte für Theologen in Calicut. Inzwischen verheiratet und Vater, kam die Familie im September 1939 in ein Internierungslager. Als ”Internee Nr. 98” verbrachte Lorch sieben Jahre mit Frau und Tochter in einem Lager in Madras.
Nach der Rückkehr folgte das, was Lorch selbst seine ”Lebensaufgabe” nennt: 21 Jahre lang arbeitete er von 1950 bis 1971 als Pfarrer, dann als Direktor an der Karlshöhe Ludwigsburg. Damit war er auch Chef einer zahlenmäßig ständig wachsenden Mitarbeiterschaft, verantwortlich für soziale Einrichtungen wie Kinderheime, Altenheime und Behinderteneinrichtungen. ”Finanzielle Sorgen hatten wir nicht, wir lebten und bauten bescheiden, hatten eine Landwirtschaft, die rentabel war, und sind damit gut gefahren”, erinnert sich Lorch. Über seine Wahl zum Direktor der Karlshöhe sagt er: ”Ich war für manche, gelegentlich auch für mich selbst, eine problematische Mischung aus dem Streben nach Nachfolge in Abgrenzung von der Welt und aus dem Sich-Hineinbegeben in diese Welt”. Über seine Grundhaltung: ”In den Grundfragen des Glaubens mit den Pietisten einig, in politischer Hinsicht war mein Stil ein ganz anderer. Ich marschierte bei einem Ostermarsch mit, ich versuchte die jungen Brüder für die gesellschaftlichen Probleme aufgeschlossen zu machen, ich war gegen alle Gesetzlichkeit und setzte mich auf der Karlshöhe für einen freieren demokratischen Lebensstil ein”. Das fand nicht bei allen Schülern des ”demokratischen Patriarchen”, wie er sich gelegentlich selbst bezeichnete, Anklang. Doch was immer sich die jungen Männer in der Auseinandersetzung mit der Autorität des Direktors auch überlegten, Lorch fand gelassen die Antworten: ”Im Grundsatz gilt die Ordnung, im Einzelfall die Ausnahme, die Zahl der Ausnahmen wird nicht gezählt”. Dazu riet er den von ihm stets so genannten ”Brüdern”: sie sollten nicht so ungehemmt ”den Dingen der Welt nachlaufen”. Aus dieser Haltung erwuchs auch seine ständige Mahnung an die Diakonie insgesamt. ”Diakonie soll sich wie der Adler den stürmischen Winden entgegenwerfen und sich von ihnen empor tragen lassen. So sollte sich die Diakonie den Stürmen der Nöte entgegenwerfen und sich von ihnen empor tragen lassen. Man konnte damals nicht ahnen, dass sich schon ein zwei Jahrzehnte später der Adler wohlgenährt von den schwülen Winden der Überflussgesellschaft schaukeln ließ”, schrieb er am Ende seiner Amtszeit als Direktor. Dagegen stand seine Überzeugung: ”Christen lassen sich beim Hinweis auf die Wichtigkeit ihres Dienstes bereitwillig an das Wort Christi erinnern: ”Wenn ihr alles getan habt, was ihr zu tun schuldig seid, so sprecht: Wir sind unnütze Knechte”. Auf sein Leben zurückblickend sagt Lorch: ”Leben ist nicht erfüllt und für andere wertvoll, wenn es nicht in Christus gegründet ist”.

Solche Sätze waren bei ihm nie bloße Bekenntnisse. Mit seinem persönlichen und beruflichen Stil und seiner Lebensweise vermochte es Theodor Lorch, anspruchsvollen Sätzen Glaubwürdigkeit zu geben, und das bis ins hohe Alter. Gezeichnet von zwei Operationen nach Oberschenkelhalsbrüchen weiß Lorch, dass Schmerzen auch Zweifel und Ärger auslösen. ”Erst jetzt erfahre ich, wie schwer es ist, Schwerkranke zu trösten”, sagt er. ”Früher habe ich mir oft vorgestellt, dass ein Christ in schweren Krankheitsnöten desto mehr betet, seinen Glauben auf Verheißungen einer Hilfe festigen will, und sich in die biblische Botschaft vertieft. Nichts von alledem erlebte ich in den ersten Wochen. Ich war im aktiven Leben wie eine stramm aufgerichtete Sonnenblume. Nun war über Nacht ein Sturm gekommen und hatte die Blume geknickt. Jetzt verlor sich schnell ihre schöne Farbe und ein Blatt nach dem anderen fiel ab. Ich hatte keine Kraft zum Beten. In dem Maß, in dem mein Allgemeinbefinden besser wird, kann ich auch wieder besser Gott danken und vertrauen; jetzt weiß ich, dass Anfechtung eine sehr ernste Sache im Leben sein kann”. Seine Frau Irmgard nannte Lorch gelegentlich ”Diakonin für die Familie”.

In den 80er Jahren, nachdem bei ihr eine schwere Demenzerkrankung offensichtlich geworden war, änderte sich die Rollenverteilung völlig. Der ”demokratische Patriarch” wurde zum Diakon seiner kranken Frau. ”Irmgard versteht sich nicht und ich verstehe sie nicht als Kranke. Und noch weniger bin ich ihr Pfleger. Sie ist meine Frau so wie bisher. Nicht unser Wesen, sondern nur die Formen unserer Beziehung haben sich geändert”, sagt er. Als die Krankheit seiner Frau so weit fortgeschritten war, dass professionelle Hilfe unumgänglich wurde und Irmgard Lorch in ein Pflegeheim umziehen musste, war dort kein Platz für den ehemaligen Direktor. Lorch mietete sich in einem provisorisch für ihn eingerichteten Zimmer ein und ging jeden Tag die 20 Minuten zu Fuß, um zwischen 10 und 20 Uhr mit ihr in ihrem Krankenzimmer zu sein. ”Ja”, sagt er, ”das hat mich manchmal geärgert, aber das habe ich überwunden”.

Kurt Paul Oehlmann.

Besuch der Deutschen Oberschule in Dresden. 1929-1933 Studium der ev. Theologie in Leipzig, Erlangen und Tübingen, 1933 1. theol. Examen, 1933-1936 Vikar in Augustusburg/Erzgebirge, 1936 2. theol. Examen, 1936-1938 Pfarrer in Dresden, 1939-1947 Pfarrer in Glosa/Chemnitz, seit Nov. 1942 Soldat, später Obergefreiter in Italien, seit April 1945 Kriegsgefangener im Lager 11 in Rimini/Italien, dort Lagerpfarrer, seit Ende 1946 ev. Oberpfarrer in Miramare/Riccione in Italien, bis Frühjahr 1947 als Oberpfarrer geistliches Mitglied für Ethik im Lehrkörper des Theologischen Seminars in Rimini, Mai 1946 Mitglied der Pfarrkonferenz in Cervia in Italien, September/Oktober 1946 Leiter der Pfarrkonferenz in Rimini-Miramare, außerdem Mitglied der Bruderschaft der evangelischen Pfarrer Italiens, 1946/47 Schriftleiter der italienischen Lagerzeitung “Bereitschaft”, Mai 1947 Repatriierung, 1947 wieder Pfarrer in Glosa/Chemnitz, 1947-1956 Landesjugendpfarrer der Sächsischen Landeskirche in Dresden, 1956-1959 Pfarrer in Berlin, 1956-1974 Konsistorialrat in Berlin, 1959-1974 Superintendent in Berlin, seit 1975 im Ruhestand.

Friedrich August Karl Pfeil:

Studium der ev. Theologie in Tübingen, Greifswald und Heidelberg, 1938 Promotion zum Dr. theol. in Heidelberg mit der Dissertation Christian Gottlob Pregizer und die Gemeinschaft der Pregizerianer. 1. theol. Examen im Spätherbst 1934, 2. theol. Examen im Spätherbst 1935, Ordination am 27. Okt. 1935, Rezeption am 30. Okt. 1935. 1935-1938 Pfarrverwalter an der Melanchthonpfarrei Freiburg, 1938-1939 in Hinterzarten, (während des Krieges wurde er aus gesundheitlichen Gründen und als BK- Pfarrer nicht zum Kriegsdienst eingezogen)1939-1941 Pfarrverwalter in Maulburg, 1941-1950 Pfarrer in Hochstetten bei Karlsruhe, 1950-1953 Direktor der Sekretärschule (Eichenkreuzschule) des CVJM in Kassel-Wilhelmshöhe, 1953 kurzzeitig Pfarrerverwalter in Gutach, vom 3. Okt. 1953 - 1. Sept. 1979 Pfarrer an der Evangelische Auferstehungsgemeinde Offenburg, wo er 1954 auch den ev. Posaunenchor gründete. Dieser wurde zwar als Chor der ev. Gesamtkirchengemeinde Offenburg gegründet, hatte und hat bis heute aber traditionell seine Heimat in der Auferstehungsgemeinde. Im Sept. 1979 ging er in den Ruhestand.


Hermann Samuel Rieß:

1920: Besuch der Volksschule in Langenbrand. 1925: Umzug nach Stuttgart-Botnang, Besuch des Eberhard-Ludwig-Gymnasiums in Stuttgart. 1929-1931: niederes Evangelisches Theologisches Seminar Maulbronn. 1931-1933: Evangelisches Theologisches Seminar Blaubeuren. 1933: Abitur und Aufnahmeprüfung ins Evangelische Stift Tübingen. 1933: Werkhalbjahr und Wehrsportlager in Münsingen. 1933/34: Wintersemester – Studienbeginn Evangelische Theologie im Tübinger Stift. 1933: Mitglied des SA. 1934: freiwilliges Dienstjahr bei der Reichswehr mit Abschluss als Anwärter zum Reserveoffizier. 1935/36: Wintersemester in Tübingen. 1936: Sommersemester in Tübingen. 1936: Anwärter beim Nationalsozialiostischen Studentenbund Deutschland (1.4-1.12). 1936: Fachschaftsleiter an der Evangelisch-Theologischen Fakultät Tübingen. 1936/37: Wintersemester in Rostock. 1936: wegen Widerstand gegen die SA am 1.12 aus der SA ausgeschlossen und gleichzeitig aus dem NS-Studentenbund ausgetreten.

1937/38: Wintersemester in Tübingen. 1939: 1. theologische Dienstprüfung in Tübingen. 1939: Ordination in Stuttgart-Botnang. 1939: Vikariat auf dem Truppenübungsplatz Münsingen im Auftrag des Evangelischen Jungmännerbundes während der Sommermonate. 1939: Einzug zum Heeresdienst in Mährisch-Weißkirchen am 27. Nov. 1941: Teilnahme beim Beginn des Russlandfeldzuges mit dem Überfall auf die Sowjetunion (21. Juni). 1942: schwere Kriegsverletzung (Lungendurchschuss). 1943: 2. theologische Dienstprüfung. 1943: Kriegstrauung. 1943: zum Pfarrverweser für das Pfarramt Rötenberg, (heute Aichhalden-Rötenberg) Dekanat Sulz bestellt (1. Dez.); bis zu seiner Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft nimmt seine Ehefrau einen Großteil der Gemeindearbeit wahr.

1945: Rückkehr im Okt. aus der englischen Kriegsgefangenschaft in Köln-Dellbrück. 1945: Aufnahme der Dienstgeschäfte im Pfarramt der Gemeinde Rötenberg am 17. November. 1946: am 28. Mai entlastet im Entnazifizierungsverfahren durch Rechtsordnung für politische Säuberung des Staatssekretariats für das französisch besetzte Gebiet Württembergs und Hohenzollerns. 1947: Repetentenstelle im Sommersemester am Evangelischen Stift in Tübingen und Mithilfe beiden praktischen Seminaren bei Prof. Fezer (die Pfarrstelle Rötenberg wird von seinem Vater Pfarrer i.R. Hermann Rieß versehen). 1948: Ernennung auf die 2. Pfarrstelle im Evangelischen Gemeindedienst für Württemberg als Leiter des Männerwerkes – Umzug nach Stuttgart. 1951: Wahl zum Vorsitzenden des vorbereitenden Ausschusses für den Deutschen Evangelischen Kirchentag in Stuttgart 1952. 1957: am 3. Nov. wird er zum 1. Pfarrer an der neu errichteten Ev. Kirchengemeinde Korntal bestellt. Dieses Amt hatte er bis 1962 inne.

1960: wegen Erkrankung der Atemwege mehrere Wochen dienstunfähig. 1962-1969: Prälat der Prälatur Ulm. 1962: Vorsitzender der Hauptgruppe des Gustav-Adolf-Werks Württemberg. 1963: Mitglied der Ökumenischen Studiengruppe »Die missionarische Struktur der Gemeinde«, (westeuropäische Studiengruppe) beim Ökumenischen Rat der Kirchen. 1963: Mitglied des Präsidiums beim Deutschen Evangelischen Kirchentag. 1964: Vorsitzender des Arbeitskreises Kirche und Sport in der Evangelischen Kirche in Deutschland 1965-1989: Vorsitzender des Verwaltungsrates der Evangelischen Diakonissenschwesternschaft Herrenberg. 1969-1980: Prälat der Prälatur Stuttgart. 1979: ab 1. Januar Präsident des Gustav-Adolf-Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland. 1979: Vorsitzender im Vorstand der Evangelischen Haus- und Landschwesternschaft Korntal. 1980: Ruhestand mit Ablauf des Monat März.

Herbert Karl Ernst Schmidt'

... wurde in Wulkow geboren. Er wohnte in Altefähr, Rügen; besuchte die Volksschule in Samtes, die Vorschule in Putbus und dann das dortige Pädagogikum von 1910 bis 1918, wo er am 18. März 1918 das Reifezeugnis erlangte. Vom 30. April 1918 bis zum 10. Dezember 1921 (unterbrochen durch einen kurzen Militärdienst vom 15. Juni 1918 - 12. Dez. 1918 beim 1. Garderegiment in Eiche bei Potsdam) studierte er sechs Semester Theologie, Germanistik und Altphilologie an der Uni Greifswald. Promotion zum Dr. phil. am 24. Febr. 1921 an der Uni Greifswald (Dissertation: Die Orts- und Flurnamen von Mönchgut. Sammlung und Deutungsversuche)

Nach dem Studium legte er am 24. und 25. Februar 1922 seine Lehramtsprüfung ab, 1. Hauptfach Deutsch, 2. Hauptfach Altgriechisch, Zusatzfach Vergl. Sprachwissenschaft und war bis Ende Sept. 1922 Studienreferendar in Putbus. Ab dem 1. Okt. 1922 (Vereidigung am 18. Okt. 1922) lehrte er am Gymnasium in Stralsund bis zum 30. Sept. 1924. Vom 1. Okt. 1924 bis 30. März 1925 Studienassessor und Adjunkt am Pädagogikum zu Putbus/ Rügen. Vom 15. April 1925 bis 30. März 1930 war er Studienassessor an der Königin-Luise-Schule in Stargard und wurde dort am 1. April 1930 in den höheren Schuldienst Preußens übernommen, war dann noch weiterhin bis zum 30. Sept. 1931 als Studienrat an dieser Schule tätig. Ab dem 1. Okt. 1931 bis 31. Dez. 1940 war er Studienrat und ab dem 1. Jan. 1941 – 15. Aug. 1941 dann Schulleiter am Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium in Bergen auf Rügen, unterbrochen durch Kriegsdienst vom 3. Sept. 1939 – Juni 1940 an der Front am Oberrhein, wurde dann aber im Juni 1940 als Unteroffizier "uk" gestellt.

Am 15. Aug. 1941 zog er nach Litzmannstadt im Wartheland und war dort Studienrat an der General-Briesen-Schule (Staatliche Oberschule für Knaben) bis zum 30. Sept. 1942 und ab 1. Okt. 1942 bis zum 18. Jan. 1945 als komm. Oberstudiendirektor an dieser Oberschule tätig. (Siehe das Buch von Gerhard Rempel: Hitler’s Children. The Hitler Youth and the SS, Seite 159) Zur Situation in Litzmannstadt siehe [1] sowie [2] Vom 21. Febr. 1945 bis 2. Mai 1945 war er Unteroffizier bei den Landesschützen in Stettin und zum Schluss an der Front in Berlin.

Er muss dann in den Westen zu seiner in Rheydt verheirateten Tochter geflohen sein, wurde im Jan. 1947 auf Veranlassung der Britischen Militärregierung wegen ehemaliger Zugehörigkeit zur NSDAP entlassen (er hatte einen Ausweis für Vertriebene und Flüchtlinge) und war vom 19. Okt. 1948 bis zu seinem Tode am 22. Juli 1952 als Lehrer am Mathematisch-Naturwissenschaftlichen-Gymnasium auf der Rheydter Straße 65 in Mönchengladbach tätig. Er wohnte in Mönchengladbach mit seiner Familie auf der Benediktinerstraße 13 und verstarb in Mönchengladbach - Neuwerk im Krankenhaus.

Seine “Rügensche Geschichten“ (Bergen: Krohß, 1° 1924) erschienen als 2° 1931 im gleichen Verlag unter dem Titel “Sagen und andere Bilder von Rügen“.

Zeugnis eines seiner Schüler (Herbert Güttgemann):

»Linguistica Biblica« – Ausgabe Nr. 31 vom Mai 1974

(Seite 5) Da ich es noch nie in meinem Leben öffentlich gesagt habe, soll hier wenigstens angedeutet und den betreffenden Lehrern ein später (und im Falle von H. Schmidt sogar ein posthumer) Dank gesagt sein, daß ich als ca. 17-jähriger Gymnasiast anhand von Überlegungen zur Pragmatik der Bibelübersetzung meines privaten Griechisch-Lehrers, eines Dichters von der Insel Rügen, Herbert Schmidt, in dem Entschluß zum Theologiestudium bestärkt wurde, nachdem mir vorher bereits die freiwillige philosophische Arbeitsgemeinschaft des jesuitischen Religionslehrers Josef Schütt S.J., über Kants Erkenntnistheorie, die aristotelische Form ...

Günther Siegel:

Dr. Siegel war Volkswirt, Theologe, Pfarrer, arbeitete in kirchl. Ämtern in der Männerarbeit, im Ev. Presseverband und war 2. Vorsitzender des Gustav-Adolf-Werkes in Württemberg.

1921 bis 1923 Lehre zum Industriekaufmann, bis 1927 Studium der Nationalökonomie in Berlin, 1926 Diplom-Volkswirt, 1927 Dr. rer. pol., 1928-1930 CVJM-Sekretär “Freie Jugend“ Berlin, Studium der Theologie in Berlin, Vikar in Polnisch-Oberschlesien, 1933 Ordination in Berlin, 1934 Pfarrer im Nebenamt in Friedeberg und Kreisjugendpfarrer im Nebenamt, 1942 Pfarrer und Superintendent in Pyritz in Pommern, Mitglied der Kirchenleitung in Pommern, 1945 Flucht, dann Tätigkeit bei der Kirchenkanzlei der EKD in Schwäbisch Gmünd, 1946 Dienst in der Landeskirche Württembergs, 1948-1957 Pfarrer in Wolfschlungen, 1945-1947 theol. Referent für Rundfunk, Presse und Unterricht in der Kirchenkanzlei der EKD, Mitglied des EKD-Schiedsgerichtshofes, 1946 Vorstandsmitglied des Ev. Presseverbandes für Deutschland, 1947 theol. Geschäftsführer im Hauptbüro des Hilfswerkes der EKD in Stuttgart, 1947 Gründer der Arbeitsgemeinschaft für Hausbibelkreise, 1947-1950 Leiter des evang. Zweiges der Volkshochschule in Stuttgart, 1957-1969 Dekan in Heilbronn. 1972 war er noch im Gustav-Adolf-Werk tätig.