Buber, M. & Rosenzweig, F

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Buber, Martin Mordechai haLevi (* Wien (Austria) 8. Febr. 1878 Mem.png 13. Juni 1965 Jerusalem (Israel)) Prof. Dr. h.c.

Rosenzweig, Franz Ruben R. Levi ben R. Schmuel (* Kassel, Curhessen 25. Dez. 1886 Mem.png 10. Dez. 1929 Frankfurt a./ M.) Morenu Dr. phil.

Mordechai haLevi "Martin" Buber wurde 1878 in Wien als Enkel des bekannten Midraschforschers Salomon Buber geboren und lebte als Kind meist bei seinem Großvater in Galizien. Das Studium der Philosophie und der Kunstgeschichte führte ihn wieder nach Wien, nach Berlin, Leipzig und Zürich. Während der Studienzeit, in der er zuerst einer aufklärerischen Schöngeisterei verfiel, begenete er sehr bald dem Zionismus (um 1897), dessen Zentralorgan „Die Welt" er ab 1901 für mehrere Jahre herausgab, und lernte außerdem den Chassidismus kennen (um 1903), der mit seiner Betonung der aktiven Mystik, der Heiligung des ganzem Menschen im Alltag, bei Buber aus dem äußeren Bekenntnis zum Judentum eine tief fundierte Überzeugung machte.

Eine Frucht der Beschäftigung mit dem Zionismus war die Gründung des "Jüdischen Verlages" zusammen mit Berthold Feiwel, Chaim Weizmann und dem Jugendstilkünstler Ephraim M. Lilien. (Dieser Verlag existiert in veränderter Form noch heute innerhalb des Suhrkamp- Verlages) Während des Ersten Weltkrieges siedelte B. von Berlin, wo er einige Jahre gelebt hatte, nach Heppenheim / Bergstraße über. Dort gab er von 1916 bis 1924 die Monatsschrift "Der Jude" heraus und verlangte eine jüdische Siedlung in Palästina, in der Juden und Araber zusammen arbeiten sollten.

Im Jahr 1924 erhielt er einen Lehrauftrag für Religionswissenschaft in Frankfurt a/ M. In diesen Jahren begann er auch an der Arbeit zur Übersetzung der "Schrift" zusammen mit Franz Rosenzweig, der wohl aus seinem Bekanntenkreis den unzweifelhaft stärksten Einfluß auf ihn ausgeübt hatte. 1926 bis 1930 gab er zudem mit Joseph Wittig (katholisch) und Viktor von Weizsäcker (evang.) "Die Kreatur" heraus. Infolge dieser verschiedenen Begegnungen zeichnete sich in ihm eine allmähliche Wendung von einer idealistisch- passiven zu einer realistisch- aktiven Mystik ab, die sich in seinen philosophischen Schriften niedergeschlagen hat. Buber mußte 1938 Deutschland verlassen und ging getreu seiner Überzeugung nach Israel, wo er eine Professur an der hebräischen Universität Jerusalem innehatte.
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B. war im Tiefsten seines Herzens Zionist - das unterschied ihn von Rosenzweig. Durch den jüdischen Geist im Hause seines Großvaters erwuchs in ihm aber im Lauf der Jahre der Wunsch, den Zionismus mit religiöser Innbrunst und Überzeugung zu füllen. Interessanterweise bedeutete ihm die Synagoge bzw. die Zugehörigkeit zur Synagogengemeinschaft nahezu nichts. Er hat sie denn auch nicht gepflegt. Sein Bekenntnis zum Jüdischen Gott spielte sich außerhalb deren Mauern ab und blieb zeitlebens stark esoterisch geprägt. --

Bezüglich seines Verhältnisses zu Jesus von Nazareth: Dieser blieb für ihn immer in erster Linie eine Mensch. Jesus´ Jünger, vorrangig Johannes und Paulus hätten ihn aus der Rolle des verborgenen Gottesknechtes, der er Bubers Einschätzung nach durchaus war, herausgerissen und vergottet. Vor allem dieser Vergottungsprozess des Paulus ist für B. keinesfalls nachvollziehbar. Aber auch das messianische Selbstbewußtsein Jesus hält B. für problematisch. Genuin jüdisch an Jesus ist nach B's. Verständnis sein Ruf nach Umkehr in Erwartung der Königsherrschaft und sein Vertrauen in den führenden Gott.

Buber akzeptiert indessen beide Richtungen, Judentum und Christentum, als mögliche Wege zu Gott: Keines von beiden braucht den Umweg über das andere zu machen. Buber weiß, daß nur aus echtem Verstehen eine echte Überzeugung hervorgehen kann. Ein Religionsgespräch, wenn es so geführt werde, könnte gleichzeitig Verkündigung und Bekenntnis sein. Bubers ureigenstes Anliegen blieb zeitlebens die T'schuwa (Umkehr): Der Akt der Entscheidung ist " Verwirklichung der göttlichen Freiheit und Unbedigtheit auf Erden" Diese "innere Freiheit" muß durch die Entscheidung beim Menschen überwunden werden. Diese innere Freiheit wird als ein Abgrund beschrieben. Sie ist die eigentliche Sünde. Diese Entscheidung führt dann zu dem "Wunder der Einung". Jeder Mensch kann sie nur selbst fällen, "Kein Mittler kann ihm helfen, kein Getanes seine Tat erleichtern"; nur "wenn er sich selbst reinigt und heiligt, ergießt sich der Heilige Geist über ihn." (zitiert aus: Buber: Vom Geist des Judentums)

Buber hatte übrigens während seiner Studienjahre in Zürich auch eine (katholische) Frau kennengelernt, die er später ehelichte: Paula Judith Winkler (* München 14. Juni 1877 † 11. August 1958 Venedig), die selbst schriftstellerisch tätig war unter dem Pseudonym Georg Munk. Sie war später zum Judentum konvertiert.

Bubers Werk und Erbe werden im Heppenheimer Martin- Buber- Haus erhalten und weitergegeben. Siehe Gedenktafel rechts. 
Ganz unten eine Tafel zum Gedenken an Rosenzweig.
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"Ich fürchte manchmal, die Deutschen werden diese allzu unchristliche Bibel nicht vertragen, und es wird die Übersetzung der heut ja von den neuen Marcioniten angestrebten Austreibung der Bibel aus der deutschen Kultur werden... Aber auf ein solches Golus Bowel [ babylonisches Exil, S.B. ] könnte ja dann nach 70 Jahren ein neuer Einzug folgen, und jedenfalls - das Ende ist nicht unsere Sache, aber der Anfang und das Anfangen."

(F. Rosenzweig 1925)

Martin Buber hatte bereits in den Jahren vor den ersten Weltkrieg daran gedacht, gemeinsam mit Freunden die Bibel neu zu übersetzen. Obwohl sich zu dieser Zeit weder ein christlicher noch jüdischer Übersetzer von der Lutherschen Vorgabe freizumachen imstande war, sahen Buber und seine jüdischen Gesprächspartner im Luthertext eher die Schönheit der Sprache als ihre Wahrheit, die doch von christlicher Theologie geprägt war. Der Krieg verhinderte zunächst die Ausführung dieses Plans. 1925 trat jedoch der (christliche) Verleger Lambert Schneider an Buber heran mit der Bitte, zum Auftakt seines neuen Verlagsprogramms eine Bibelübersetzung zu schaffen. Dieser fragte bei seinem inzwischen todkranken Freund Rosenzweig an, ob er ihm dabei helfen wolle. Die gemeinsame Arbeit begann zunächst als Versuch, die Luther- Bibel zu überarbeiten. Das erwies sich aber schnell als undurchführbar, weil Luther sich zu oft vom Urtext entfernt hatte. --

Salman Schocken, dessen Verlag die "B- R" Bibel ab 1931 druckte, beschied sie als »Gastgeschenk eines Juden an Deutschland«.


Zu den verschiedenen Bibelausgaben von Buber/ Rosenzweig bis heute:

Inhaltsverzeichnis

Die Schrift (unvollendete Ausgabe L. Schneider und Schocken)

Unter dem Titel "Die Schrift, zu verdeutschen unternommen

von Martin Buber gemeinsam mit Franz Rosenzweig,

erschienen von 1925 bis 1931 folgende Einzelausgaben in Berlin bei Lambert Schneider:

Bd. I: Das Buch Im Anfang.

Berlin: Lambert Schneider o. J. (1925)

Koph.png Wortstimme

"Im Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde.

Und die Erde war Wirrnis und Wüste.

Finsternis allüber Abgrund.

Braus Gottes brütend allüber den Wassern.

Da sprach Gott: Licht werde! Und Licht ward.

Und Gott sah das Licht, daß es gut war.

So schied Gott zwischen dem Licht und der Finsternis.

Dem Licht rief Gott: Tag! und der Finsternis rief er: Nacht!

Abend ward und Morgen ward: Ein Tag."

Kap. I
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Zum Buch:

Gebundener Oktavband mit Fadenheftung, 206 & (2) S. Antiquadruck: Schrifttext einspaltig kolometrisch gesetzt. Kapitel- und Versangaben in den Fußnoten. Kein Vorwort; Inhaltsverzeichnis am Buchende.

Bd. II: Das Buch Namen.

Berlin: wie oben o. J. (1926)


Koph.png Wortstimme

"Was ists um seinen Namen?

Was soll ich ihnen sagen?

Gott aber sprach zu Mosche:

Ich werde dasein, als der ich dasein werde.

Und sprach:

So sollst du zu den Söhnen Jiſsraels sprechen:

ICH BIN DA schickt mich zu euch.

Und weiter sprach Gott zu Mosche:

So sollst du zu den Söhnen Jiſsraels sprechen:

ER,

der Gott eurer Väter,

der Gott Abrahams, der Gott Jizchaks, der Gott Jaakobs,

schickt mich zu euch.

Das ist mein Name für ewig,

das ist mein Ruf für Geschlecht um Geschlecht."

Kap. III
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Zum Buch:

Gebundener Oktavband mit Fadenheftung, 176 S. Antiquadruck: Schrifttext einspaltig kolometrisch gesetzt. Kapitel- und Versangaben in den Fußnoten. Kein Vorwort; Inhaltsverzeichnis am Buchende.

Bd. III: Das Buch Er Rief.

Berlin: wie oben o. J. (1926)

Koph.png Wortstimme

"Auch die Seele, die sich zuwendet den Elben

und den Wisserischen, ihnen nachzuhuren,

ich gebe mein Antlitz wider diese Seele,

ich rode ihn aus dem Innern seines Volkes.

Heiligt euch, daß ihr heilig werdet,

denn ICH bin euer Gott,

wahrt meine Satzungen,

tut sie,

ICH bins der euch heiligt."

Kap. XX
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Zum Buch:

Gebundener Oktavband mit Fadenheftung, 126 S. Antiquadruck: Schrifttext einspaltig kolometrisch gesetzt. Kapitel- und Versangaben in den Fußnoten. Kein Vorwort; Inhaltsverzeichnis am Buchende.

Bd. IV: Das Buch In Der Wüste.

Berlin: wie oben o. J. (1927)

Koph.png Wortstimme

"So verordne

ER, Gott der Geister in allem Fleisch,

einen Mann über die Gemeinschaft,

der ausfahre vor ihnen,

der rückwende vor ihnen / der sie ausführe,

der sie rückwende,

daß nicht werde SEINE Gemeinschaft,

wie Schafe denen kein Hirte ist!

ER sprach zu Mosche:

Nimm dir

Jehoschua Sohn Nuns,

einen Mann in dem Geist ist,

und stemme deine Hand auf ihn:

stelle ihn vor Elasar den Priester und vor alle Gemeinschaft,

entbiete ihn vor ihren Augen

und gib von deinem Glanz auf ihn,

damit sie gehorchen, alle Gemeinschaft der Söhne Jiſsraels."

Kap. XXVII
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Zum Buch:

Gebundener Oktavband mit Fadenheftung, 168 S. Antiquadruck: Schrifttext einspaltig kolometrisch gesetzt. Kapitel- und Versangaben in den Fußnoten. Kein Vorwort; Inhaltsverzeichnis am Buchende.


Bd. V: Das Buch Reden.

Berlin: wie oben o. J. (1927)


Koph.png Wortstimme

"Keiner gleicht, Jeschurun, dem Gott,

der die Himmel befährt zu Hilfe dir,

zu seinem Siegaufschwung die Lüfte.

Schirmburg ist der Gott der Urzeit,

ringsunten er ewige Arme.

Er vertrieb dir vorm Antlitz den Feind,

er sprach: Vertilge!

So wohnte Jiſsrael sicher ein,

einsam der Quell Jaakobs,

...Glückzu Jiſsrael, dir !

Wer ist dir gleich,

Volk das befreit ward Durch IHN,

den Schild deiner Hilfe,

ihn der das Schwert deines Sieges ist! "

Kap. XXXIII 
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Zum Buch:

Gebundener Oktavband mit Fadenheftung, 146 & (2) S. Antiquadruck: Schrifttext einspaltig kolometrisch gesetzt. Kapitel- und Versangaben in den Fußnoten. Kein Vorwort; Inhaltsverzeichnis am Buchende.

Bd. VI: Das Buch Jehoschua.

Berlin: wie oben o. J. (1927)

Koph.png Wortstimme

"Bist du von uns oder von unseren Gegnern?

Er sprach: Nein

sondern als Heerfürst SEINER Schar bin ich jetzt gekommen.

Jehoschua fiel auf sein Antlitz zur Erde, er warf sich nieder

und sprach zu ihm:

Was will mein Herr zu seinem Knechte reden?

Der Heerfürst SEINER Schar sprach zu Jehoschua:

Streif deinen Schuh von deinem Fuß,

denn der Ort darauf du stehst, Geheiligtes ists.

Jehoschua tat es."

Kap. V 
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Zum Buch:

Gebundener Oktavband mit Fadenheftung, 102 & (2) S. Antiquadruck: Schrifttext einspaltig kolometrisch gesetzt. Kapitel- und Versangaben in den Fußnoten. Kein Vorwort; Inhaltsverzeichnis am Buchende.

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Bd. VII: Das Buch Richter.

Berlin: wie oben o. J. (1927)

Koph.png Wortstimme

"Höret Könige

lauschet, Erlauchte,

Ich will IHM, ich, singen,

saitenspielen IHM,

Jiſsraels Gott.

DU, als du ausfuhrst von Sſeir,

schrittest von Edoms Gefild,

bebte die Erde,

und die Himmel troffen

und die Wolken zertroffen von Wasser,

die Berge wankten vor IHM, -

ein Sſinai dieser vor IHM,

Jiſsraels Gott."

Debora in Kap. V 
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Zum Buch:

Gebundener Oktavband mit Fadenheftung, 112 S. Antiquadruck: Schrifttext einspaltig kolometrisch gesetzt. Kapitel- und Versangaben in den Fußnoten. Kein Vorwort; Inhaltsverzeichnis am Buchende.

Bd. VIII: Das Buch Schmuel.

Berlin: wie oben o. J. (1928)

Koph.png Wortstimme

"Channa betete,

sie sprach:

Auf wogt mein Herz bei DIR,

auf hebt sich mein Scheitel bei DIR,

weitauf tut sich mein Mund über meinen Feinden,

ja, ich freue mich deiner Befreiung.

Keiner ist heilig wie DU,

ja, keiner ist da ohne dich,

Keiner ein Felsen wie unser Gott."

I Kap. 2 
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Zum Buch:

Gebundener Oktavband mit Fadenheftung, 260 S. Antiquadruck: Schrifttext einspaltig kolometrisch gesetzt. Kapitel- und Versangaben in den Fußnoten. Kein Vorwort; Inhaltsverzeichnis am Buchende.


Bd. IX: Das Buch Könige.

Berlin: wie oben o. J. (1929)

Koph.png Wortstimme

„Und da

vorüberfahrend ER

ein Sturmbraus, groß und heftig,

Berge spellend, Felsen malmend,

her vor SEINEM Antlitz:

ER im Sturme nicht -

und nach dem Sturm ein Beben:

ER im Beben nicht - ,

und nach dem Beben ein Feuer:

ER im Feuer nicht - ,

aber nach dem Feuer / eine Stimme verschwebenden Schweigens.

Es geschah als Elijahu hörte:

er schmiegte sein Antlitz in sein Fell

und trat hinaus, stand am Einlaß der Höhle. Da, eine Stimme an ihn,

es sprach: / Was willst du hier, Elijahu?

Er sprach:

Eifrig geeifert habe ich für IHN, den Umscharten Gott, -

verlassen ja haben die Söhne Jiſsraels deinen Bund."

I Kap. 19 
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Zum Buch:

Gebundener Oktavband mit Fadenheftung, 270 & (2) S. Antiquadruck: Schrifttext einspaltig kolometrisch gesetzt. Kapitel- und Versangaben in den Fußnoten. Kein Vorwort; Inhaltsverzeichnis am Buchende.

Bd. X: Das Buch Jeschajahu.

Berlin: wie oben o.J. (1930)

Koph.png Wortstimme

"Der wird sprechen: Ich bin SEIN,

der sich auf Jaakobs Namen berufen,

der als seine Handmarke schreiben: IHM !

und sich auszeichnen mit Jiſsraels Namen.

So hat ER gesprochen, der König von Jißrael,

sein Löser, ER, der Umscharte:

Ich bin der Urfrühe,

ich bin der Letztspäte,

außer mir kein Gott.

Wer ist mir gleich?

er rufe aus,

ermelde es,

schichte es vor mich hin:

seit ich einsetzte urzeitliches Volk,

den Verlauf

und was kommen wird

mögen sie ihrethalben ermelden!"

Kap. XLIV
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Zum Buch:

Gebundener Oktavband mit Fadenheftung, 278 S. Antiquadruck: Schrifttext einspaltig kolometrisch gesetzt. Kapitel- und Versangaben in den Fußnoten. Kein Vorwort; Inhaltsverzeichnis am Buchende.

Dem Buch ist ein Blatt beigelegt mit folgender Botschaft:

FRANZ ROSENZWEIG ist am 10. Dezember 1929 gestorben. Er hat seine Bemerkungen zur Reinschrift dieses Bandes (die gemeinsame Arbeit vollzog sich so, daß er mir jeweils kritische Noten und Änderungsvorschläge zu den einzelnen Abschnitten meiner Manuskripte sandte) bis einschliesslich zum 44., die zur ersten Fassung bis einschliesslich zum 65. Kapitel aufzeichnen können. Der letzte Gedanke, dessen Äußerung er versuchte -- sie ist nicht über den Anfang hinausgelangt --, galt dem Sinn einiger Stücke dieses Buches, der Lieder vom Knecht Gottes.

Martin Buber

Bd. XI: Das Buch Jirmejahu.

Berlin: wie oben o. J. (1931)

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"Wohlan, Tage kommen

- SEIN Erlauten -,

Da erstell ich dem David einen wahrhaften Sproß,

Der wird königlich Königschaft haben,

Ergreifen wird ers,

wird auf Erden Recht und Wahrhaftigkeit tun.

In seinen Tagen / ist Jehuda befreit,

wohnt Jiſsrael sicher.

Und dies ist sein Name

mit dem ER es ruft:

Unsre Bewährung."

Kap. XXIII 
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Zum Buch:

Gebundener Oktavband mit Fadenheftung, 296 S. Antiquadruck: Schrifttext einspaltig kolometrisch gesetzt. Kapitel- und Versangaben in den Fußnoten. Kein Vorwort; Inhaltsverzeichnis am Buchende.

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Bd. XII: Das Buch Jecheskel.

Berlin: Schocken Verlag o. J. (1932)

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"Dann erstelle ich über sie

einen einzigen Weidehirten, der sie weiden soll,

meinen Knecht Dawid,

der soll sie weiden

der soll ihnen zum Hirten werden.

Ich werde ihnen zum Gott,

mein Knecht Dawid Fürst ihnen inmitten,

ICH bins der geredet hat. "

Kap. XXXIV 
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Zum Buch:

Gebundener Oktavband mit Fadenheftung, 232 S. Antiquadruck: Schrifttext einspaltig kolometrisch gesetzt. Kapitel- und Versangaben in den Fußnoten. Kein Vorwort; Inhaltsverzeichnis am Buchende.

1931 übernahm der Schocken Verlag das Buchprogramm von L. Schneider. Somit erschienen die nachfolgenden Bände in Berlin bei Schocken. Lambert Schneider (1900 - 1970), selbst kein Jude, war denn auch als erster Verlagsdirektor des Schocken Verlages tätig.

Bd. XIII: Das Buch Der Zwölf.

Berlin: wie oben o. J. (1933)

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"Vermelde uns doch,

du dessenthalben dieses Arge uns ward,

welches ist dein Geschäft?

und woher kommst du?

welches ist dein Land?

und von welchem Volk bist du?

Er sprach zu ihnen:

ich bin ein Ebräer,

Und IHN, den Gott des Himmels, fürchte ich,

Der das Meer und das Trockne gemacht hat.

Die Männer fürchteten sich, in einer großen Furcht."

Jona Kap. I 
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Zum Buch:

Gebundener Oktavband mit Fadenheftung, 238 S. Antiquadruck: Schrifttext einspaltig kolometrisch gesetzt. Kapitel- und Versangaben in den Fußnoten. Kein Vorwort; Inhaltsverzeichnis am Buchende.

Bd. XIV: Das Buch Der Preisungen.

Berlin: wie oben o. J. (1935)

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"Ein Gebet Mosches, des Mannes Gottes.

Mein Herr,

du bist, du Hag uns gewesen

Im Geschlecht um Geschlecht.

Eh die Berge wurden geboren,

Erde kreißte und Welt,

von Zeiten her bis in Zeiten

Gottheit bist du.

Bis zum Mulm lässest den Menschen du kehren,

und du sprichst: Kehrt zurück, Adamskinder!

-- denn tausend Jahre sind dir in den Augen

wie der gestrige Tag, wenn er vorbeizog,

oder eine Wache in der Nacht. --"

Kap. XC 
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Zum Buch:

Gebundener Oktavband mit Fadenheftung, 280 S. Antiquadruck: Schrifttext einspaltig kolometrisch gesetzt. Kapitel- und Versangaben in den Fußnoten. Kein Vorwort; Inhaltsverzeichnis am Buchende.

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Im BB liegt von der Urausgabe eine Mischauflage vor. 
Hier sieben Bände der Ausgabe in "Ballonleinen"


Ab 1. August 1937 musste auch Salman Schocken - als jüdischer Verleger - seinem Verlag den Zusatz "Jüdischer Verlag" beigeben:

Bd. XV: Das Buch Gleichsprüche

(ursprüngl. geplanter Titel: Das Buch der Gleichworte)

Berlin: Schocken Verlag. Jüdischer Buchverlag o. J. (1938)

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"ER hat mich als Anfang seines Weges gestiftet,

Als vorderstes seiner Werke von je.

Von urher bin ich belehnt, von der Frühe

Von den Vorzeiten der Erde.

Als keine Fluten waren, entsprang ich,

als keine Quellen waren, die wasserschweren,

eh die Berge eingesenkt wurden,

vor den Hügeln entsprang ich."

Kap. VIII 
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Zum Buch:

Beilage: »Zur Verdeutschung der »Gleichsprüche«

Gebundener Oktavband mit Fadenheftung, 90 S. Antiquadruck: Schrifttext einspaltig kolometrisch gesetzt. Kapitel- und Versangaben in den Fußnoten. Kein Vorwort; Inhaltsverzeichnis am Buchende. Diesem XV. Band ist ein vierseitiges Beiblatt mitgegeben: Zur Verdeutschung der »Gleichsprüche«.

Zur Reihe:

Im Band XI erscheint auf der letzten Seite der Hinweis: >Gedruckt bei Jakob Hegner in Hellerau<;in den Bänden XII und XIV: >Druck von Oscar Brandstetter [Abteilung Jakob Hegner] Leipzig<. Weitere der ursprünglich auf 20 Bände ausgelegten Reihe erschienen in Berlin nicht, da Buber im Frühjahr '38 auswanderte; im Gepäck die Entwürfe für das Buch Ijob. Überdies wurde der Jüdische Buchverlag Schocken 1938 behördlich aufgelöst, so daß die restlichen Bände nicht mehr in Druck gehen konnten.

Generelles:

Die dreizehn Einzelbände waren im Oktav- Format hergestellt und in drei verschiedenen gebundenen Ausgaben lieferbar: eine preisgünstigere Variante (" Pappe": M 3,50, später M 4,25) mit graubraunem Einband und schön gestalteter schwarzer Zierschrift; eine kostspieligere Variante ("Ballonleinen": M 5,25, später M 6.-), schwarz eingebunden mit goldenen Kapitalbuchstaben und gerundetem Buchrücken sowie einer Edition in Ganzpergament zum Preis von je M 10.-. Der Bibeltext ist fast durchweg kolometrisch angeordnet, was naturgemäß in hoher Seitenzahl resultiert. Der Schriftsatz ist Antiqua. Kaum eine andere Bibelausgabe lädt auf diese Weise besser zum lauten Lesen ein.

Geplante Bände XVI bis XX

Bd. XVI: Das Buch Ijob

Bd. XVII: Die fünf Rollen

Der Sang der Sänge. Das Buch Rut. Das Buch Wehe. Das Buch Kohelet. Das Buch Ester

Bd. XVIII: Das Buch Danijel

Bd. XIX: Das Buch Esra / Das Buch Nechemja

Bd. XX: Denkwürdigkeiten der Tage

__________________________________________________________

Die ersten 13 Titel erschienen 1934/35 in drei Bänden bei Schocken in Berlin SW 19 als sogennante "billige Neuausgabe" : Diese dicken gebundenen Ausgaben kosteten pro Band 8 Mark 50 in schwarzem Leinen und waren durchaus nicht "billig" in der Machart: Die Rückenbeschriftung war dunkelblau und rot unterlegt, darauf in goldenen Buchstaben der Titel, ebenfalls mit Goldumrandung.

  • Die Bände I bis V unter dem Titel: "Die Fünf Bücher der Weisung" Berlin o. J.


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Zum Buch:

... Dieser Titel ist im Archiv nicht vorhanden...


  • Die Bände VI bis IX unter dem Titel: "Künder – Bücher / Der Geschichte" Berlin: o. J.
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Zum Buch:

Gebundener Oktavband, Klebebindung; 102 & (4), 112 & (2), 260 & (2) und 270 & (2) S. Ein Einlegeblatt mit Verlagsinformation.

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  • Die Bände X bis XIII unter dem Titel: "Künder – Bücher / Der Kündung" Berlin: o. J.


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Zum Buch:

Gebundener Oktavband, Klebebindung; 278 & (4), 296 & (2), 232 & (2) und 238 S. Ein Einlegeblatt mit Nachricht über F. Rosenzweig´s Ableben.

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Die Weisung: "Logenausgabe" (1930)

Nach dem Tode Franz Rosenzweigs erschien eine von Martin Buber allein herausgegebene Ausgabe der Bücher Moses, ein »Trostbuch« mit Texten aus Jesaia sowie ein kleines Buch mit Psalmtexten:

Die Fünf Bücher der Weisung

neu bearbeitete Ausgabe

"Im Auftrag der Großloge VIII U.O.B.B. [= Unabhängiger Orden der B'nei B'rith] im Sommer 1930 bei Jakob Hegner in Hellerau hergestellt ".

Berlin: Verlag Lambert Schneider o. J. (1930)

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"Im Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde

Und die Erde war Irrsal und Wirrsal.

Finsternis über Urwirbels Antlitz.

Braus Gottes spreitend über dem Antlitz der Wasser.

Da sprach Gott: Licht werde! Und Licht ward.

Und Gott sah das Licht, daß es gut war.

Und Gott schied zwischen dem Licht und der Finsternis.

Gott rief dem Licht: Tag! und der Finsternis rief er: Nacht!

Abend ward und Morgen ward: Ein Tag."

Im Anfang 1 
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Zum Buch:

Diese gelangte nicht in den Buchhandel, sondern ist als sogenannte »Logenausgabe« bekannt.

In dieser Logenausgabe war ein Beiblatt mit Berichtigungen sowie nachstehend abgedruckter Information eingelegt:

Für diese Neubearbeitung habe ich Franz Rosenzweigs Notizen zu Verbesserungen im ersten Buch und in einem Teil des zweiten verwerten können. Wir hatten schon seit Jahren an eine verbesserte einbändige Neuausgabe der »Fünf Bücher der Weisung« gedacht. Daß ihr durch die Organisation des Ordens Bne Brith eine so große Verbreitung innerhalb der deutschen Judenheit in Aussicht gestellt wurde, ist in den letzten Lebensmonaten Rosenzweigs eine seiner Freuden und Stärkungen gewesen. Er hatte vor, im Winter und Frühjahr 1930 mit mir an der Neuausgabe zu arbeiten. Nun habe ich die Arbeit ohne ihn ausführen müssen. Und doch nicht ohne ihn; denn ich würde nach seinem Tod unsre Verdeutschung der Schrift nicht fortzusetzten vermocht haben, hätte ich damals nicht seine Sprachgewissen, wie es mir unsrer Werkgemeinschaft gegenwärtig geworden war, in mein eignes aufgenommen, darin es seither lebt und wirkt. Martin Buber

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Der in schwarzem Leinen hergestellte Oktavband ist in beträchtlich kleinerer Schrift (Antiqua) gesetzt als die Erstausgabe und umfaßt einschliesslich Inhaltsverzeichnis 654 Seiten. Das Rückenschild liest den Titel in blau unterlegter Goldprägung. Ein Vor- oder Nachwort ist nicht abgedruckt, jedoch oben beschriebenes Beiblatt sowie ein Werbeblatt mit weiteren Publikationsanzeigen des Verlages mitgegeben.

_________________________________________________________

Weiterhin erschienen vor der Emigration Bubers nach Eretz Israel :

Titel der Schocken- Bücherei

Die Tröstung Israels

Aus Jeschajahu, Kapitel 40 bis 55 (hebr. / dt.)

Mit der Verdeutschung von Martin Buber und Franz Rosenzweig

Berlin: Schocken Verlag 1933

Bücherei des Schocken Verlags / 1

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"Der wird sprechen: Ich bin SEIN,

der sich auf Jaakobs Namen berufen,

der als seine Handmarke schreiben: IHM !

und sich auszeichnen mit Jiſsraels Namen.

So spricht ER, Jiſsraels König,

sein Löser, ER, der Umscharte:

Ich bin der Urfrühe,

ich bin der Letztspäte,

außer mir kein Gott.

Wer ist mir leich?

er rufe aus,

er melde es,

schichte es vor mich hin:

seit ich einsetzte urzeitliches Volk,

den Verlauf

und was kommen wird

mögen sie ihrethalben ermelden!"

Kap. XLIV
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Zum Buch:

Zu den Bücherei Bänden Nr. 1 (und 51):

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Alle diese Bände sind in Oktav hergestellt, gebunden und fadengeheftet. Die »Tröstung Israels« umfaßt 84 S. Der Schriftsatz in Antiqua wurde nicht aus der Reihe (o. g.) übenommen, sondern in etwas kleinerer aber sehr lesbarer Schrift neu gestaltet. Der Bibeltext aus diesem Bd. 1 hat also pro Seite etwa ¼ mehr Umfang. Die jeweils rechte Hälfte einer Doppelseite wird vom hebräischen Text, kolometrisch gedruckt, eingenommen. Die je linke Seite bringt die deutsche Übersetzung. Es verwundert, daß Buber diese Üs nur drei Jahre nach dem ersten Erscheinen nochmals leicht überarbeitet hat. Ob es mit dem Tod Rosenzweigs zu tun hat, ist eine spekulative Annahme. Die WS, die hier den gleichen Abschnitt noch einmal (revidiert) vorbringt, zeigt die kleinen Unterschiede. Eine bestimmte Stelle im Text zu finden, ist recht schwierig, da hier auf Kapitel- und Versangaben völlig verzichtet wurde. Auch ein Vor- oder Nachwort hatten die Herausgeber nicht vorgesehen. Innerhalb der ausgewählten Abschnitte sind Kap. 40: 12- 26; 41: 21- 29; 44: 9- 20 sowie die Kap. 46 und 47 nicht übersetzt.

Die Josefslegende

in aquarellierten Zeichnungen eines unbekannten russischen Juden der Biedermeierzeit [ca. um 1820] –

Mit den zugehörigen Schriftstellen in der Verdeutschung von Martin Buber und Franz Rosenzweig und mit einer Einleitung von Erna Stein

Berlin: Schocken Verlag 1935

Bücherei des Schocken Verlags / 22

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Zum Buch:

Heft im Schuber mit 30 & (2) S., fadengeheftet; Schrifttexte wie in den Büchern der Weisung, jedoch anderer Satz. Weiterhin 6 Zeichenblätter, ebenfalls im Schuber.

Folgende Texte aus der Josefsgeschichte sind enthalten: 37:17–35 • 39:1–20 • 41:15–49.53–56 • 42:1–21 • 43:1–17.26–34 • 45:1–5.21b–28 • 46:1–7.28–30 • 47:27–31 • 49:33 • 50:1–9. Die Texte sind leider weder verkapitelt noch beverst. Die Übersetzung ist mit der aus der 1930er Logenausgabe nahezu identisch.

Aus Tiefen rufe ich Dich

23 Psalmen in der Urschrift mit der Verdeutschung von Martin Buber (hebr./deutsch)

Berlin: Im Schocken Verlag 1936 / Bücherei des Schocken Verlags / 51

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"Des Chormeisters,

ein Eingebungslied der Korachsöhne

Wie die Hinde röhrt / am Wasserbetten,

So röhrt meine Seele,

zu dir, Gott.

Meine Seele dürstet

nach Gott, nach der lebenden Gottheit:

wann darf ich kommen,

mich sehen lassen vor Gottes Antlitz?"

Psalm 42 
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Zum Buch:

Gebundener Oktavband mit Fadenheftung; 88 & (8) S.

Zu den beiden Titeln aus der Schocken Bücherei:

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1933 erhielt der Schocken Verlag mit der Einführung der enorm beliebten »Bücherei des Schocken Verlags« ein neues Profil. Unter der Leitung von Lambert Schneider und Moritz Spitzer (der die Schule der jüdischen Jugend in Berlin geleitet hatte) erschien in dieser Reihe eine Fülle von jüdischer Literatur in erschwinglichen Taschenbuchausgaben. Nach dem Vorbild der vielgelesenen Insel - Bücherei (siehe z. B. unten: Buch Ijob) erschien die Schocken Bücherei in monatlichen Lieferungen, wie eine Zeitschrift. Nach den ursprünglichen Plänen sollten monatlich zwei Bände – zum Preis von je 1, 25 Mark – erschienen. Dieses ehrgeizige Zel war zwar während der gesamten Erscheinungszeit nicht zu verwirklichen, doch wurden zwischen 1933 und 1938 zweiundneunzig Bände in verschiedenfarbigen Einbänden vorgelegt, die den deutschen Juden eine reiche Auswahl an jüdischer Literatur, Philosophie und Religion boten. Der oben genannte Band "Die Tröstung Israels" war der erste in der neuen Reihe. Angesichts der sich abzeichnenden Trägödie gewannen diese Klagen aus dem Buch Jeschaiahu über die Zerstörung des ersten Tempels für deutsche Juden eine neue Bedeutung. Der Bd. 2 von 1933 bringt unter dem Titel Zionslieder Auszüge aus den Hymnen und Gedichten von Jehuda Halevi, übertragen von Franz Rosenzweig (siehe unten!). Die beiden letzten Bände, 1938 erschienen, tragen die Titel "Gottes Gesalbter. Der Messias und die messianische Zeit in Talmud und Midrasch" (von Moritz Zobel, Bd. 90 / 91) und "Briefe" (von Hermann Cohen, Bd. 92). Hier auf dieser Seite ist bereits beschrieben der Bd. 87 Das Evangelium (von Leo >Baeck). Später wird noch auf den Bd. 40 (von G. Scholem) einzugehen sein.

Die Schrift – Hegnersche Ausgabe (ab 1954)

In den fünfziger Jahren erschien die vervollständigte "Schrift" verdeutscht von M. Buber und F. Rosenzweig im Summa-Verlag von Jakob Hegner, Olten (Solothurn).


Zum vierbändigen Gesamtwerk:

Diese schwarzen Leinenbände mit goldener Rückenprägung gehören sicherlich zum Feinsten, was in der Nachkriegzeit an Bibelübersetzungen im deutschsprachigem Raum entstand: In Keinoktav hergestellt, Auf Dünndruckpapier gedruckt, fadengeheftet und mit beigem Schutzumschlag versehen. Der Bibeltext ist ohne alle Beigaben kolometrisch gesetzt, daraus resultieren naturgemäß hohe Seitenzahlen, nämlich zwischen 520 und 780 je Band. Am Kopf der Seite ist zum Auffinden von bestimmten Stellen eine Kapitel- und Verszusammenfassung abgegeben. Aus der Umschlagrückseite sei Folgendes zitiert:

"Hier ist zum erstenmal unternommen worden, die hebräische Bibel nicht bloß ihrem Wortlaut, sondern auch ihren erkennbaren Ausdrucksabsichten nach wiederzugeben. So ist ein Übersetzungswerk sui generis entstanden, das den an Luther oder Allioli erzogenen Leser zuerst befremden mag, weil es dem ihm Geläufigen so nachdrückilich abweicht: dann aber, wenn er erst das hier Intendierte verstehen gelernt hat, dürfte es ihm zu tieferer Verbindung mit dem autentischen Wort der »Schrift« verhelfen."

Bd. 1: Die Fünf Bücher Der Weisung

Verdeutscht von Martin Buber und Franz Rosenzweig

Neu bearbeitete Ausgabe.

Köln und Olten: verlegt bei Jakob Hegner MCMLIV.

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„Keiner gleicht, Jeschurun, dem Gottherrn,

der die Himmel befährt zu Hilfe dir,

in seiner Hoheit die Lüfte.

Schirmburg ist der Gott des Ursprungs,

ringsunten er ewige Arme.

Er vertrieb dir vorm Antlitz den Feind,

Er sprach: Vertilge!

So wohnt Jiſsrael sich ein,

einsam der Quell Jaakobs,...

Glückzu, Jiſsrael, dir !

Wer ist dir gleich,

Volk, das befreit ward durch IHN,

Den Schild deiner Hilfe,

ihn, der das Schwert deiner Hoheit ist."

Buch Reden 33

Beilage: Zu einer neuen Verdeutschung der Schrift

Köln und Olten: bei Jakob Hegner MCMLIV (44 Seiten)

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Zum Buch:

Gebundener und fadengehefteter Kleinoktavband mit SU; 580 S.; Inhaltsverzeichnis am Buchende. Beilagen: 1 Seite mit Photo von Martin Buber; sowie ein 44– seitiges Heft:

Zu einer neuen Verdeutschung der Schrift – Beilage zu dem Werk »Die fünf Bücher der Weisung« / verdeutscht von Martin Buber in Gemeinschaft mit Franz Rosenzweig.

Köln und Olten: Bei Jakob Hegner. MCMLIV


Bd. 2: Bücher der Geschichte

Verdeutscht von Martin Buber und Franz Rosenzweig

Neu bearbeitete Ausgabe.

Köln und Olten: wie oben, MCMLVI

Koph.png Wortstimme

"Bist du von uns oder von unseren Gegnern?

Er sprach:

Nein,

Sondern als ein Obrer SEINES Heers bin ich jetzt gekommen.

Jehoschua fiel auf sein Antlitz zur Erde, er warf sich nieder

Und sprach zu ihm:

Was will mein Herr zu seinem Knechte reden?

Der Obre SEINES Heeres aber sprach zu Jehoschua:

Streife deinen Schuh von deinem Fuß,

Denn der Ort, darauf du stehst, Geheiligtes ists.

Jehoschua tat es.“

Jehoschua 5 
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Zum Buch:

Gebundener und fadengehefteter Kleinoktavband mit SU; 518 S.; Inhaltsverzeichnis am Buchende. 1 Blatt mit Korrektur.

Bd. 3: Bücher der Kündung

Verdeutscht von Martin Buber und Franz Rosenzweig

Neu bearbeitete Ausgabe.

Köln und Olten: wie oben, MCMLVIII

Koph.png Wortstimme

"Denn viele Tage werden sitzen die Söhne Jiſsraels

ohne König und ohne Fürst,

ohne Schlachtopfer und ohne Standmal

ohne Losungsumschurz und Wuschlarven.

Danach werden umkehren die Söhne Jiſsraels

und suchen IHN, ihren Gott,

und Dawid, ihren König

und hinbeben zu IHM

und zu seiner Güte

in der Späte der Tage."

Hoschea 3
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Zum Buch:

Gebundener und fadengehefteter Kleinoktavband mit SU; 778 S.; Inhaltsverzeichnis am Buchende. 1 Blatt mit Hinweis auf die alleinige Fortführung der Schrift nach Rosenzweig´s Tod 1929.

Bd. 4: Die Schriftwerke

Verdeutscht von Martin Buber

Neu bearbeitete Ausgabe. / Köln und Olten: wie oben, MCMLXII

Beilage: Zur Verdeutschung des letzten Bandes der Schrift (26 Seiten)


Koph.png Wortstimme

"Alles hat er schön zu seiner Frist dargetan,

auch die Weltdauer hat er ihnen ins Herz gegeben,

nur daß der Mensch das Tun, das Gott tut,

vom Anbeginn bis zum Ausgang nicht findet.

Ich habe zwar erkannt, daß unter ihnen kein Gut ist

als sich zu freuen und gutzutun in seinem Leben,

aber auch alljedem Menschen:

daß er ißt und trint und Gutes besieht in all seinem Mühn,

eine Gabe Gottes ists."

Versammler 3 
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Zum Buch:

Gebundener und fadengehefteter Kleinoktavband mit SU; 700 S.; Inhaltsverzeichnis am Buchende.

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Sonderausgaben & Separatdrucke

Das Buch der Preisungen

Verdeutscht von Martin Buber

Köln und Olten: wie oben, o. J. (MCMLVIII)

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"Des Chormeisters,

ein Harfenlied Dawids.

Die Himmel erzählen die Ehre Gottes,

die Tat seiner Hände meldet das Gewölb:

Sprache sprudelt Tag dem Tag zu,

Kunde zeigt Nacht der Nacht an,

kein Sprechen ists, keine Rede,

unhörbar bleibt ihre Stimme,

über alles Erdreich fährt ihr Schwall,

an das Ende der Welt ihr Geraun.

Dem Sonnenball setzte ein Zelt er an ihnen."

Preisung 19 

Beilage: Zur Verdeutschung der Preisungen

wie oben: MCMLVIII (9 Seiten)

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Zum Buch:
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Kleinoktavband gebunden und fadengeheftet mit SU; 210 S. Beilage (12 S.):

Martin Buber / Zur Verdeutschung der Preisungen. Beilage zu dem Werk »Das Buch der Preisungen« / verdeutscht von Martin Buber

Köln und Olten: bei Jakob Hegner MCMLVIII

Der Schrifttext wurde überarbeitet. Fehlstelle: Psalm XXIX: 4a, »Sein Hall ist in der Kraft.

Die Preisungen erschienen auch als Taschenbuch unter identischem Titel:

Frankfurt/ M. und Hamburg: Fischer Bücherei. Februar 1962. TB427

Die oben genannte Beilage ist hier mitgebunden

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Zum Buch:

Kartoniertes TB, klein-8°, 220 & (4) S. Der Schrifttext ist gegenüber der Hegnerschen Ausgabe 1958 ergänzt und überarbeitet, etwa in Ps 29:3f.

Die Fünf Bücher der Weisung (Bücher der Neunzehn)

Fünf Bücher des Moses

Köln und Olten (Solothurn): ⓒ 1954 Verlag Jakob Hegner.

Einmalige Sonderausgabe / in der Reihe ˃Die Bücher der Neunzehn˂ / Band 159 • März 1968

MCMLXVIII / Dritte verbesserte Auflage der neubearbeiteten Ausgabe

Koph.png Wortstimme

"Was ists um seinen Namen? -

was spreche ich dann zu ihnen?

Gott sprach zu Mosche:

Ich werde dasein, als der ich dasein werde.

Und er sprach:

So sollst du zu den Söhnen Jiſsraels sprechen:

ICH BIN DA schickt mich zu euch.

Und weiter sprach Gott zu Mosche:

So sollst du zu den Söhnen Jiſsraels sprechen:

ER,

der Gott eurer Väter,

der Gott Abrahams, der Gott Jizchaks, der Gott Jaakobs,

schickt mich zu euch.

Das ist mein Name in Weltzeit,

das mein Gedenken, Geschlecht für Geschlecht.“

Buch Namen 3
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Zum Buch:

»Die Bücher der Neunzehn war ein in den 1950er- bis '70er Jahren von 19 deutschen Verlagen durchgeführtes Gemeinschaftsprojekt zur Herausgabe einer Buchreihe von anspruchsvollen Büchern bedeutender Philosophen und Schriftsteller in guter Ausstattungsqualität zu sehr günstigen Preisen.« (Quelle: Wikipedia)

Gebundener Kleinoktavband, Fadenheftung, mt SU; 570, [44] & (10) S. Sonst wie oben. Die Beilage, 44 S., ist eingebunden.

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Weitere Separatdrucke:

Das Buch Ijob

Verdeutscht von Martin Buber

Frankfurt am Main: Im Insel Verlag. 1. bis 6. Tausend. 1965 / Insel- Bücherei Nr. 846. (Unveränderter Abdruck aus der Hegnerschen Ausgabe)

Koph.png Wortstimme

"Willst du Gottes Urgrund finden,

oder hinfinden bis zur Vollendung des Gewaltigen?

Himmelshöhn – was wirkst du?

Tiefer als das Gruftreich – was kennst du?

Länger als die Erde an Maß

und breiter als das Meer!

Fährt einher er, setzt gefangen, versammelt,

wer wollte ihn umkehren machen!“

Kap. 11 
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Zum Buch:

Gebundener Klein-8° Band, Fadenheftung, 76 & (4) S.

Der Hegnersche Satz ist hier mit vergrößerter Schrift übernommen. Im Gegensatz zur Originalausgabe ist hier aber auf Kapitel und Vershinweise gänzlich verzichtet worden. Das macht das Auffinden von bestimmten Stellen schwierig.


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Die Briefmarke zeigt einen Ausschnitt des Urmanuskriptes »Buch Ijob« 

Recht und Unrecht. Deutung einiger Psalmen

Basel (Schweiz): Sammlung Klosterberg, Europäische Reihe. Verlag Benno Schwabe & Co. 1952.

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"Oh das Glück des Mannes,

der im Frevlerrat nicht ging,

nicht beschritt den Sünderweg,

nicht saß an dem Dreistensitz,

sondern Lust hat an SEINER Weisung,

über seiner Weisung murmelt tages und nachts!

Der wird sein

wie ein Baum an Wassergräben verpflanzt,

der zu seiner Zeit gibt seine Frucht,

und sein Laub welkt nicht:

was alles er tut, das gelingt."

Psalm 1 


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Zum Buch:

Oktvaband, gebunden, Fadenheftung; SU. 76 S.

Enthält die Übersetzungen und Deutungen von Ps.1 – 12 – 14 – 73 – 82. Diese Übersetzung ist nicht genau identisch mit der aus 1936 bzw. 1958.

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Ein vierseitiges Vorwort schrieb Buber zur Einleitung. Darin bemerkt er am Schluß, daß die Psalmenübertragungen der beim Summa- Verlag vorbereiteten revidierten Neuausgabe seiner Schriftverdeutschung entnommen sei. Dieses Büchlein der Sammlung Klosterberg ist, was die äußerliche Aufmachung betrifft, nahezu identisch zu denen der Schocken Bücherei der Jahre 1933 bis '39, sogar das Frontschild ist angeglichen. Zusätzlich ist allerdings ein Schutzumschlag vorhanden

Die Schrift – Ausgabe Lambert Schneider (ab 1976)

»Die Schrift«, "gründlich durchgesehen", ging 1976 wieder in den Lambert Schneider Verlag, Heidelberg, über, "gründlich durchgesehen und verbessert, ca 300 Einzelstellen (Setzerfehler und sonstige Versehen) sind korrigiert sowie die letzten Änderungen Bubers enthaltend". Buchblock und -größe sowie der Schriftsatz sind identisch zur Hegnerschen Ausgabe. Lediglich die Einbände sowie Schutzumschläge sind anders gestaltet.

Bd. 1 Die fünf Bücher der Weisung

Heidelberg/ Neckar: Verlag Lambert Schneider 1987 / 11. verbesserte der neubearbeiteten Auflage von 1954

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"Im Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde.

Die Erde aber war Irrsal und Wirrsal.

Finsternis über Urwirbels Antlitz

Braus Gottes schwingend über dem Antlitz der Wasser.

Gott sprach: Licht werde! Licht ward.

Gott sah das Licht: daß es gut ist."

Im Anfang I


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Zum Buch:

Beilage: Zu einer neuen Verdeutschung der Schrift sowie ein Blatt »Vorbemerkungen des Verlages zur 9. Auflage (der Neuausgabe) 1976.

Kleinoktavband, gebunden und fadengeheftet mit SU, 584 S. Text einspaltig und streng kolometrisch angeordnet. Kapitel- und Verangaben zusammengefaßt am (oberen) Titel.

Bd. 2 Bücher der Geschichte

Heidelberg: wie oben 1985 / 8. Auflage der neubearbeiteten Ausgabe von 1955

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Dies ist Dawids letzte Rede:

Erlauten Dawids des Sohnes Jischais,

Erlauten des Wehrlichen, hochhin gestellt,

Gesalbten des Gottes Jaakobs,

Gefreundet dem Liederspiel Jiſsraels:

Geistbraus von IHM her redet in mir,

Sein Raunen ist auf meiner Zunge,

der Gott Jiſsraels spricht:

Mir ist -

der Fels Jiſsraels redet -

ein Walter über Menschheit, bewährt,

ein Walter in Gottes Furcht,

und wie Morgenlicht strahlt er auf,

Sonne er eines Morgens,

Da vor Glanze nicht Nebeldunst blieb

Vom Regen her

treibt Gras auf der Erde. "

Schmuel II, 23
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Zum Buch:

Kleinoktavband, gebunden und fdengeheftet mit SU, 524 S. Text einspaltig und streng kolometrisch angeordnet. Kapitel- und Verangaben zusammengefaßt am (oberen) Titel.

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Bd. 3 Bücher der Kündung

Heidelberg: wie oben. 1985 / [7. Aufl. 1978: »abermals durchgesehen und verbessert«.] 8. Auflage der neubearbeiteten Ausgabe von 1958

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"Auf dem Berg Zion aber

wird ein Entrinnen sein,

ein Ausgeheiligtes ist er geworden.

Seine Erbteile erbt das Haus Jaakobs neu.

Das Haus Jaakobs wird ein Feuer,

Das Haus Joſsefs eine Flamme

und das Haus Eſsaws zu Stoppeln,

jene zünden drein, sie verzehrens,

dem Haus Eſsaws bleibt nicht ein Bewahrtes,

denn ER ists, der geredet hat."

Obadja 
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Zum Buch:

Kleinoktavband, gebunden und fadengeheftet mit SU, 784 S. Text einspaltig und streng kolometrisch angeordnet. Kapitel- und Verangaben zusammengefaßt am (oberen) Titel.

Bd. 4 Die Schriftwerke

Heidelberg: wie oben 1986. / 6. Auflage der neubearbeiteten Ausgabe von 1962.

Beilage: Zur Verdeutschung des letzten Bandes der Schrift (26 Seiten).

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"Haman sprach zum König Achaschwerosch:

Es gibt ein einziges Volk,

Verstreut und versprengt unter den Völkern, in allen Gauen deines Königreichs,

dessen Fug verschieden ist von dem alles Volks

und nach den Verfügungen des Königs tun sie nicht,

und es ziemt dem König nicht, sie gewähren zu lassen.

Dünkts den König gut,

werde geschrieben, man solle sie schwenden."

Ester 3 
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Zum Buch:

702 Seiten. Auch diese durchgesehene Neuausgabe enthält noch einige Fehlstellen: Dan. 11:18, Ester 8:6a, Begebenheiten II 34:23b .

Weitere Separatdrucke und Sonderausgaben

Neben der vierbändigen Gesamtausgabe (die Paperbackausgabe der Deutschen Bibelgesellschaft ist eine Lizenzausgabe von L. Schneider) gab es u.a. noch folgende Einzel- bzw. Sonderausgaben:


Das Buch der Preisungen

Heidelberg: Lambert Schneider 1982. / 9. durchgesehene Auflage der neubearbeiteten Ausgabe von 1958

Beilage: Zur Verdeutschung der Preisungen (12 Seiten)


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"Des Chormeisters, nach der Kelterweise,

ein Harfenlied Dawids.

DU, unser Herr,

wie herrlich ist dein Name

in allem Erdreich!

Du, dessen Hehre der Wettgesang gilt

über den Himmel hin,

aus der Kinder, der Säuglinge Mund

hast du eine Macht gegründet,

um deiner Bedränger willen,

zu verabschieden Feind und Rachgierigen."

Preisung 8 
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Zum Buch:

Gebundener Kleinoktavband, fadengeheftet mit SU; 212 S.

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Das Buch der Preisungen (R. Brockhaus)

Wuppertal, Bergisches Land: R. Brockhaus Verlag 1977. Brockhaus TB241

1. Taschenbuchauflage nach der 8., durchgesehenen Aufl. der neubearbeiteten Ausgabe von 1958.

Beilage: Zur Verdeutschung der Preisungen

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...

Immer nur Du. Aus den Preisungen Dawids

verdeutscht von Martin Buber

Aquarelle aus Israel von Andreas Felger.

Hünfelden Kr. Limburg- Weilburg: Präsenz Verlag Gnadenthal 1989.2.Aufl.1990.

Nach der 9., durchgesehenen Aufl.der neubearbeiteten Ausgabe von 1958.

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Zum Buch:
Enthält die Pss. 1 - 18 - 20 - 29 - 33 - 66 - 100 - 103 - 106 - 118 - 121 - 122 - 123 - 139 - 142

Um den Morgen ists Jubel. Aus den Preisungen Dawids

verdeutscht von Martin Buber

Aquarelle von Andreas Felger. Mit einem Geleitwort von Albrecht Goes

Hünfelden, Kr. Limburg- Weilburg: Präsenz Verlag Gnadenthal. 1994.

Nach der 10. durchgesehenen Aufl. der neubearbeiteten Ausgabe von 1958.

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Zum Buch:
Enthält die Pss 16 -30 - 34 - 68 - 84 - 90 - 91 - 92 - 107 - 108 - 111 - 113 - 115 - 124 - 138 - 150

Die Tochter

Von Eugen Rosenstock-Huessy (* Berlin 1888 Mem.png 1973 Norwich, VT (U.S.A.))

Herausgegeben und kommentiert von Bas Leenman

Mössingen- Talheim/ Württ.: Talheimer Verlag 1988. Reihe ttg Bd.2


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Boas entgegnete, er sprach zu ihr:

Gemeldet wards mir, gemeldet

alles, was du an deiner Schwiegermuter tatest

nach dem Tode deines Mannes,

daß du deinen Vater und deine Mutter und dein Geburtsland verließest

und du gingst zu einem Volk, das du gestern und ehedem nicht kanntest.

Vergelte ER dir dein Werk

und dir werde gültiger Lohn

Von IHM, dem Gott Jiſsraels,

Unter dessen Flügeln dich zu bergen du kamst!"

Rut 2 

Bibeltext aus "Die Schriftwerke". 6. Aufl. der neubearbeiteten Ausgabe von 1962. Heidelberg 1986


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Zum Buch:

Im ersten Teil dieses Buches ist Bubers Übersetzung des Buches "Ruth" abgedruckt, mit einigen eingängigen Kommentaren von B. Leenman. Im zweiten Teil des insgesamt 46 Seiten starken Werkes ist ein Kapitel aus dem 1920 erschienenen Buches «Die Hochzeit des Krieges und der Revolution» beigegeben, das, wie im Vorwort dazu vermerkt, "geschrieben in der Not und aus der Not jener Nachkriegsjahre". Leenman und Rosenstock- Huessy hatten die Herausgabe dieses Buches auf einer Zugfahrt von Heidelberg nach Köln besprochen. Leenman sollte es aber erst nach dem Tod des Bekannten edieren, was dann auch posthum geschah: im Jahr des 100. Geburtstages von Rosenstock - Huessy.

Die Schrift (Lambert Schneider` sche Neuausgabe 1997)

Bd. 1 Die fünf Bücher der Weisung

Gerlingen, Württ.: Lambert Schneider im Bleicher Verlag 1997. Neuausgabe / 12. verbesserte der neubearbeiteten Auflage von 1954

Lizenzausgabe: Darmstadt, Hessen: Wissenschaftliche Buchgesellschaft

Beigedruckt: Zu einer neuen Verdeutschung der Schrift

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Zum Buch:

Gebundener Oktavband mit Fadenheftung, SU (für die Gerlinger Ausgabe); 580 & [44] S. Anordnung wie Heidelberger Ausgabe, jedoch:

  • Kompletter Neusatz und verbessertes Schriftbild • Kapitel- und Verszählung am Text • größeres, besser lesbares Format • Lesebändchen.

Bd. 2 Bücher der Geschichte

Gerlingen: wie oben 1997. Neuausgabe / 10. verbesserte Auflage der neubearbeiteten Ausgabe von 1955

Lizenzausgabe: Darmstadt, Hessen: Wissenschaftliche Buchgesellschaft

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Zum Buch:

Gebundener Oktavband mit Fadenheftung, SU (für die Gerlinger Ausgabe); 520 S. Anordnung wie Heidelberger Ausgabe.

Bd. 3 Bücher der Kündung

Gerlingen: wie oben 1997. Neuausgabe / 10. verbesserte Auflage der neubearbeiteten Ausgabe von 1958

Lizenzausgabe: Darmstadt, Hessen: Wissenschaftliche Buchgesellschaft


Koph.png Wortstimme

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Zum Buch:

Gebundener Oktavband mit Fadenheftung, SU (für die Gerlinger Ausgabe); 784 S. Anordnung wie Heidelberger Ausgabe.


Bd. 4 Die Schriftwerke

Gerlingen: wie oben 1997. Neuausgabe. / 8. verbesserte Auflage der neubearbeiteten Ausg. von 1962.

Lizenzausgabe: Darmstadt, Hessen: Wissenschaftliche Buchgesellschaft

Beigedruckt: Zur Verdeutschung des letzten Bandes der Schrift

Koph.png Wortstimme

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Zum Buch:

Gebundener Oktavband mit Fadenheftung, SU (für die Gerlinger Ausgabe); 702 & [26] S. Anordnung wie Heidelberger Ausgabe.

Das Buchformat wurde in dieser bisher neuesten und wahrscheinlich endgültigen vierbändigen Ausgabe (Stand: Ende 2011) auf 8°- Format vergrößert. Letzte Auslassungen der vorherigen Auflage wurden nachgetragen sowie durchgängig Verszahlen eingefügt. Der Beginn der Wochenabschnitte der Tora ist durch Halbfett-Druck kenntlich gemacht. Die vier Bände sind in einem Schuber geliefert und mit Schutzumschlägen (nicht für die WGB– Ausgabe) versehen.

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Die Verlagsrechte für die Buber / Rosenzweig´ sche »Schrift« ging 1998 vom Verlag Lambert Schneider an das Gütersloher Verlagshaus über.

links: Darmstädter, rechts Gerlinger Ausgabe im Schuber

Die Schrift (Gütersloher illustrierte Ausgabe)

Die Schrift, verdeutscht...

mit Bildern von Marc Chagall. (Ein- Band- Ausgabe)

Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus. 2007

Zur Schmuckbibel:

"Die vorliegende Neuausgabe der Schrift erscheint in einer repräsentativen Schmuckausstattung mit Schuber und ist mit Bildern von Marc Chagall ausgestattet. Zudem enthält sie eine CD mit einer historischen Aufnahme aus dem Jahr 1958, auf der Martin Buber aus der Schrift liest." (Aus dem Werbeprospekt)

Das im Quart- Format hergestellte recht schwere Buch bringt den Bibeltext in zwei (!) Spalten pro Seite. Der kolometrische Satz der letzten Ausgabe ist unverändert beibehalten. Die nun beträchtlich vergrößerten Seiten enthalten jedoch eine umfangreichere Versanzahl pro Seite.

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Genesis

Mysterienmotive im Alten Testament. [Von] Gérard Klockenbring

Stuttgart: Erschienen 2000 im Verlag Urachhaus. ⓒ 2000 Verlag Freies Geistesleben & Urachhaus

:Originalausgabe: »La Genèse«. Alès, Gard: Edition Iona, Francesse 1996. / Aus dem Französischen übersetzt von Doris Hecht

(Herangezogene Übersetzung durch Martin Buber und Franz Rosenzweig, Die Schrift, 11° 1987)

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Zum Buch:

Klockenbring,_Gerard

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Bearbeitung der »Preisungen«

Eine Bearbeitung der Buberschen Psalmenübersetzung hat der Katholik Heinz Pangels vorgenommen:


Psalmenübertragung

nach meinem heutigen Sprachverständnis nach der Verdeutschung von Martin Buber [bisher Pss 1 - 65]

Königswinter/ Rhein- Sieg: www.heinzpangels.de - 8/ 2006

Diese Arbeit wird unter siehe:Pangels,_Heinz näher beschrieben.

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Zur Verdeutschung der Schrift:

"Martin Buber hat zusammen mit Franz Rosenzweig der deutschen Sprache das edelste Geschenk gemacht, eine Neuübersetzung des Alten Testaments. Diese deutsche Bibel ist eine der höchsten Leistungen der deutschen Sprache in unserer Zeit." (Hermann Hesse)

"Inzwischen... ist Ihr Werk durch mehr als den Schmelztiegel der Kritik gegengen. Es hat sich als historische Leistung bewährt... Und der stärkste, hartnäckigste und entschlossenste Kritiker Ihres Werkes waren Sie selbst, der Künstler, der Sprachmeister und der homo religiosus, der unablässig um die Genauigkeit und Ausdrucksfülle rang, der Ihren Intentionen allein entsprechen konnte. Sie machen dem Leser nichts vor und schenken ihm nichts. Nirgends haben Sie geglättet, nirgends haben Sie gefällig gemacht. Ja, im Gegenteil: Sie haben ein besonderes Ohr dafür gehabt, wo auch im scheinbar problemlosen Fluß... die Klippen und Schwierigkeit stecken. ich hätte fast gesagt: Sie haben den Text aufgerauht, um ihn so desto unmittelbarer an den von solcher Rede betroffenen Leser heranzubringen.... Kein Füllwort, keine Übergänge, wo das Hebräische keine kennt, keine Firlefanzereien mit dem Erhabenen, wo es in seiner eigenen Größe und Grobheit dasteht.... In dieser Genauiglkeit, die sich nichts vorzumachen sucht, liegt auch ein weiterer Segen Ihres Werkes. Ihre Übersetzung ist nämlich nicht nur Übersetzung, sie ist, ohne doch ein Wort der Erklärung als solches hinzuzufügen, auch ein Kommentar." (Gershom Scholem 1961)

Das Verstehen der Bibelsprache, die von B. / R. dem Leser nahegebracht wird, erfordert eine umfangreiche Kenntnis der deutschen Sprache! Nachdem der ursprüngliche Versuch, die Luther- Bibel jüdisch zu revidieren, gründlich fehlgeschlagen war, (Buber berichtet: "Nach einem Tag Arbeit standen wir vor einem Trümmerhaufen...") entwarf Buber eine Verdeutschung des gleichen Textes nach seiner Auffassung. Rosenzweig kommentierte nach der ersten Lektüre, "die Patina sei weg, dafür sei der Text blank wie neu und das sei auch etwas wert." Erklärtes Ziel war nun, daß man am übertragenen Text das "Gesprochensein" des Urtextes erkennen müsse. Speziell im Pentateuch verwenden B./ R. das Strukturprinzip der "Leitworte". "Leitworte" nennt Buber solche, die zwei oder mehr biblische Textstellen, sei es im gleichen Abschnitt oder in verschiedenen Abschnitten oder Büchern, aufeinander beziehen. Die Anwendung des nun als « gehört » gelesenen Grundleitworts auf sein wiederholtes Vorkommen im Text öffnet diesen für das Verständnis auf ganz neue Art und Weise. Buber schreibt in seinem grundlegenden Werk "Die Schrift und ihre Verdeutschung" ein eigenes Kapitel, in dem er das Leitwort- Thema ausführlich erklärt und begründet. Neue, bis dahin nicht gegangene Wege nehmen B. / R. auch in der Übertragung des Tetragramm. Dieses Vierzeichen wurde und wird jüdischerseits häufig mit dem Begriff "Der Ewige" wiedergegeben. Moses Mendessohn darf als der erste Übersetzer gelten, der dies auf Deutsch zu uns brachte. Entnommen hat er es höchstwahrscheinlich der Übersetzung Calvins, der den Gottesnamens «aiônos» aus der LXX mit «l'eternél» übertrug. In der "Schrift" nun steht völlig unvermittelt in Großbuchstaben das Personalpronomen in seinen vielfältigen Erscheinungen: ICH, DU, ER etc., "ein schöpferischer Kompromiß zwischen der überlieferten Scheu der Juden, den Namen Gottes auszusprechen, und der Verpflichtung, das biblische Wort lesbar, d.h. hörbar zu machen." (So Gershom Scholem in: Judaica I) . So wird also bei der Übersetzung nicht das entfernte "Ewigsein" in den Vordergrund gerückt, sondern das "Gegenwärtigsein, das Für- euch und Bei -euch- dasein", begründet Rosenzweig. Um die ursprüngliche Gesprochenheit des Textes vor Augen zu führen, wird dieser bei der Übertragung und Drucklegung in so genannte Kola (kolon, pl. kola gr.: Abschnitt, Sprecheinschnitt) gegliedert, sinngemäß geschlossenen Sprechabsätze, deren Rhythmus von den Gesetzen des menschlichen Atmens bestimmt ist. (Das ist auch beim Übertragen in die WS so geschehen).

Wenn der hebräische Urtext mit einem Gebirgsmassiv vergleichbar wäre, dann ist Buber / Rosenzweigs "Schrift" die faszinierende Möglichkeit, eine in deutscher Sprache geleitete Führung über die Gipfel und durch Schluchten, in die Schönheiten und Geheimnisse dieser Landschaften zu unternehmen. Die Strapazen werden dem Gebirgswanderer hier nicht erspart. Eine in "moderner" Sprache verfaßte Übertragung wäre im Gegensatz hierzu ein Fingerzeig über die betreffenden Seiten im Atlas oder das Betrachten eines Filmes aus gehöriger Entfernung.

Es sei geklagt, daß die wunderschöne vierbändige Gerlinger Ausgabe zuletzt Ende 2008 von der Bücherplattform Joker´s Restseller für ´n Appel und ´n Ei verschleudert wurde. Das wenig rühmliche Ende eines Gastgeschenkes; man mag nur noch leicht verdauliches, aber inhaltloses Weissbrot ....

Werke zur »Schrift«

Martin Buber schrieb eine Vielzahl von Werken, die sich auch als Kommentar für die Schrift verstehen:

Als General- und Einleitungswerk, ein "Muß" für den engagierten Leser, sei genannt:
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  • Die Schrift und ihre Verdeutschung

Berlin: Schocken Verlag 1936

  • Moses

Zürich: Gregor Müller Verlag 1948

  • Der Glaube der Propheten

Heidelberg: Lambert Schneider Vg. ². 1978

  • Königtum Gottes

Berlin: Schocken Berlag 1932

  • Sehertum

Köln und Olten: Jakob Hegner 1955

  • Elija. Ein Mysterienspiel

Heidelberg: Lambert Schneider Verlag 1963

Diese Schriften sind, zusammen mit einigen anderen Büchern zur Bibel, zusammengefaßt in:

  • Werke. Zweiter Band, Schriften zur Bibel.

München / Heidelberg: Kösel Verlag / L. Schneider 1964

  • Der Jude und sein Judentum. Gesammelte Aufsätze und Reden.

Heidelberg: Verlag Lambert Schneider. 2., durchgesehene & erweiterte Neuausgabe 1993

Rechts ein Ex-Libris für Mordechai haLevi Buber von E. M. Lilien mit einem Schriftzitat- Ausschnitt aus
»DAS BUCH ER RIEF« Kap. 25: Nicht werde das Land auf Abschluß verkauft, denn MEIN IST DAS LAND,
denn Gäste und Beisassen seid ihr mir. (V. 23)

Amerikanische Ausgaben

Die Schrift fand ihren Weg auch in den englischsprachigen Raum. Der amerikanische Jude Everett Fox übersetzte nach Bubers Prinzipien und Kriterien ab 1983 die ersten Bände des Fünfbuchs sowie 1999 die beiden Samuelbücher; sie sind hier ebenfalls aufgenommen; mittlerweile ist im Oktober 2014 der zweite Band "Early Prophets" erschienen.

The Five Books of Moses

THE SCHOCKEN BIBLE: Vol. I

Genesis, Exodus, Leviticus, Numbers, and Deuteronomy

A New Translation with Introductions, Commentary, and Notes. By Everett Fox

New York, N. Y.: Schocken Books (1983 ff ) 1995

Give Us a King. Samuel, Saul, and David

A New Translation of Samuel I and II. By Everett Fox

With an Introduction and Notes.

New York, N. Y.: Schocken Books 1999

The Early Prophets: Joshua, Judges, Samuel, and Kings

THE SCHOCKEN BIBLE, Vol. II

A New Translation with Introductions, Commentary, and Notes by Everett Fox

New York, N. Y. (U.S.A.): Schocken Books. 2014

Literatur zum Thema

Zu Buber und Rosenzweig und deren Schrift- Verdeutschung wurden zahllose Aufsätze und Bücher geschrieben; exemplarisch seien folgende Werke genannt:

  • Broẑ (Broz), Luděk: Martin Buber In: "Texte und Kontexte TuK" Nr. 46 / Juli 1990. Berlin: Lehrhaus e. V. 1990
  • Davidowicz, Klaus S.: Gershom Scholem und Martin Buber. Die Geschichte eines Mißverständnisses. Neukirchen/ Vluyn: Neukirchener 1995
  • Kohn, Hans: Martin Buber. Sein Werk und seine Zeit. Köln: Melzer 1961
  • ders.: Martin Buber mit Selbstzeugnissen und Bilddokumentationen. Reinbek: rororo Monographie rm 147. 1968
  • Koschel, A & Mehlhorn, A. (Hgr): Vergegenwärtigungen. M. B. als Lehrer und Übersetzer. Berlin: Aphorisma 2006
  • Krochmalnik, D. / Werner, H.–J. (Hgbr.): 50 Jahre Martin Buber Bibel. Beiträge des Internationalen Symposiums (…) Münster i. W. 2014
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  • Licharz, Werner (Hgr): Dialog mit Martin Buber. Frankfurt a / M.: Haag + Herchen 1982
  • Licharz, W. / Schoneveld, J. (Hgbr): Neu auf die Bibel hören. Die Bibelverdeutschung von B/R - heute. Gerlingen: L. Schneider 1996
  • Müller A. R.: Martin Bubers Verdeutschung der Schrift. St. Ottilien: EOS 1982
Gedenktafel für Franz Rosenzweig an dessen 
ehemaligem Wohnhaus im Frankfurter Westend. 
Der Psalmtext aus  73:23  
heißt in Bubers Verdeutschung 1935: 
 Und doch bleibe ich stets bei dir,
meine rechte Hand hast du erfaßt. 
  • Oliver, Roy: Martin Buber. Der Wanderer und der Weg. Heidelberg: L. Schneider 1968
  • Schiffer, Walter, Über die Unmöglichkeit, zwei Herren zu dienen. In: "Texte und Kontexte TuK" Nr. 55 / 3/1992. Berlin: Lehrhaus e. V. 1992
  • Stahmer, Harold: Lieber Pater Caesarius.. Ihr M. B. Ein Dialog in Briefen. Moers: Brendow 1996
  • Wehr, Gerhard: Der deutsche Jude Martin Buber. München: Kindler 1977

Franz Rosenzweig schrieb ebenso, wie Martin Buber, eine Vielzahl von Werken, die sich auch als Kommentar zur Schrift verstehen; als Hauptwerke seien genannt:

  • Der Stern der Erlösung. Frankfurt a. M.: J. Kauffmann 1921; ebenda: Suhrkamp 5°1996
  • Zweistromland. Berlin: Philo 1926; ebenda 2001
  • Das Büchlein vom gesunden und kranken Menschenverstand. Düsseldorf: Melzer _°1964
  • Jehuda Halevi. 92 Hymnen und Gedichte. Berlin: L. Schneider 1926
  • (Auszug daraus:) Jehuda Halevi: Zionslieder; mit der Verdeutschung und Anmerkungen von F. R., Berlin: Schocken Bücherei No.2 1933
  • (!!) Die Schrift. Aufsätze Übertragungen und Briefe. Frankfurt a. M.: EVA 1963
  • (!!) Der Mensch und sein Werk. Gesammelte Schriften 4. Sprachdenken im Übersetzen. >2. Bd. Arbeitspapiere zur Verdeutschung der Schrift.
Dordrecht, Südholland: M. Nijhoff 1984


Biogramm.png
Biogramm:

http://buber.de/ // http://buber-gesellschaft.de/ //

http://www.juedisches-lehrhaus-goettingen.de/rosenzweig.html // http://www.dhm.de/lemo/html/biografien/RosenzweigFranz/index.html