Bock, Emil

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Bock, Emil (* Wuppertal, Bergisches Land 19. Mai 1895 † 6. Dez. 1995 Stuttgart, Württ.) Pfarrer, Lic. theol.



Das Evangelium

Betrachtungen und Übersetzungen von Emil Bock

Stuttgart: (Vorwort). Typoskriptdruck

  • Band I: Betrachtungen. Lieferungen Februar 1950 bis August 1951. Enthält: Das Lied der Lieder: Das Hohelied Salomonis.
  • Band II: Betrachtungen. Lieferungen Oktober 1927 bis Oktober 1929 (Neuauflage)
  • Band III: Übersetzungen. Vier Evangelien, Apostelgeschichte, Offenbarung.
  • Band IV: Übersetzungen der Briefe (des Neuen Testamentes). Lieferungen Ostern 1948
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„Im Urbeginne war das Wort / und das Wort war schaffend bei Gott /

und ein göttliches Wesen war das Wort. / Dieses war im Urbeginne schaffend bei Gott. /

Durch es sind alle Dinge geworden, /

und nichts von allem Entstandenen ist anders als durch das Wort geworden. /

In ihm war das Leben, / und das Leben war das Licht der Menschen. /

Und das Licht scheint in die Finsternis; /

aber die Finsternis hat es nicht aufgenommen. /

Es kam ein Mensch, / von Gott war er gesandt, / sein Name war Johannes. /

Er kam, um Zeugnis abzulegen. /

Er sollte von dem Lichte zeugen / und so in allen Herzen den Glauben erwecken. /

Er war nicht selbst das Licht, / er sollte ein Zeuge des Lichtes sein. /

Das wahre Licht, das alle Menschen erleuchtet, / sollte in die Welt kommen. /

Es war in der Welt, / denn die Welt ist durch es geworden, / Aber die Welt hat es nicht erkannt. /

Zu den Ich-Menschen kam es, / aber die Ich- Menschen nahmen es nicht auf. /

Allen aber, die es aufnahmen, / gab es die freie Kraft, Gotteskinder zu werden./

Das sind die, die vertrauensvoll seine Kraft in sich aufnehmen. /

Sie empfangen ihr Leben nicht aus dem Blute, / auch nicht aus dem Willen des Fleisches /

und nicht aus menschlichem Willen; / denn sie sind aus Gott geboren. /

Und das Wort ist Fleisch geworden /

und hat unter uns gewohnt. / Und wir haben seine Offenbarung geschaut, /

die Offenbarung des eingeborenen Sohnes des Vaters, / erfüllt von Hingabe und Wahrheit.“

Das Johannesevangelium I (Aus urheberrechtlichen Gründen 
ist hier der vollständige Prolog aufgeschrieben)
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Zum Buch:

Diese vier Bände enthalten Texte und Kommentierungen in DIN_A4- Format, gebundene vervielfältigte Schreibmaschinen- Seiten.

  • Band I: beinhaltet als Nr. 13 die 16. Lieferung, Das Hohelied Salomonis. Text: 9 S; Kommentierung: 15 S. Rescript: »Der Inhalt dieser 16. Lieferung war in den früheren Evangelienbetrachtungen nicht enthalten und ist auch sonst bisher nicht veröffentlicht worden. (Stuttgart, August 1951)
  • Band III: Matthäus– Evangelium: Rescript: Diese Übersetzung ist eine weiterentwickelte Fassung des Textes, der im August 1932 in den “Beiträgen zur Übersetzung des NT (Lieferung 25–27) erschien. Ähnlich wie der damalige Wortlaut kann auch diese Übersetzung nur eine vorläufige sein.
  • Markus–Evangelium: keine Angaben. (5. Lieferung; 28 S., S. 26 ist unbedruckt); im Band I ist jedoch ausgeführt: »Die jetzt vorgelegte Übersetzung des Markus–Evangeliums beruht auf einer Durcharbeitung des Textes von 1933, möchte aber ähnlich wie dieser nur als eine vorläufige Übersetzung aufgefaßt werden.« (Stuttgart, Juli 1950).
  • Lukas–Evanglium: Die hier vorgelegte Übersetzung des Lukas–Evangeliums ist eine weiterentwickelte Fassung des Textes, der im April 1933 in den “Beiträgen zur Übersetzung des NT (Lieferung 28–31) erschien. Ähnlich wie der damalige Wortlaut möchte auch diese Übersetzung nur als eine vorläufige aufgefaßt werden. (48 S.)
  • Johannes–Evangelium: Die hier vorgelegte Übersetzung des Johannes–Evangeliums ist eine weiterentwickelte Fassung des Textes, der im Dezember 1933 in den “Beiträgen zur Übersetzung des NT (Lieferung 39–42) erschien. Ähnlich wie der damalige Wortlaut möchte auch diese Übersetzung nicht als eine endgültige, sondern nur als eine vorläufige aufgefaßt werden. 38 S.)
  • Apostelgeschichte: Diese Übersetzung des Apostelgeschichte ist eine weiterentwickelte Fassung, die im September 1933 als Lieferung 35–37 in der Reihe der damaligen “Beiträge zur Übersetzung des NT erschien. Auch die gegenwärtige Fassung kann keine endgültige, sondern nur als eine vorläufige sein. (45 S.)
  • Die Offenbarung des Johannes: Die hier vorgelegte Übersetzung der Johannes–Apokalypse ist eine überarbeitete Fassung des Textes, der im März 1932 in den “Beiträgen zur Übersetzung des NT (Lieferung 22–24) erschien. Ähnlich wie der damalige Wortlaut, möchte auch diese Übersetzung nur als eine vorläufige aufgefaßt werden. (29 S.) Laut seinem Aufsatz "Vom Bibellesen" sind die Texte 1951/53 übersetzt worden.
  • Band IV: Der Apostel Paulus an die Römer (24 S., ohne Datum) • 1. Korinther (24 S., undatiert) • 2. Korinther (16 S. undatiert) • Galater (7 S. undatiert) • Epheser (8 S. undatiert) • Philipper (7 S. undatiert) • Kolosser (6 S. undatiert) • 1./2. Thessalonicher (9 S. undatiert) • 1./2. Timotheus (13 S. undatiert)• Titus (4 S. undatiert) • Philemon (2 S. undatiert) • 1./2. Petrus (11 S. undatiert) • Jakobusbrief (6 S. undatiert) • Judasbrief (2 S. undatiert) • 1.–3. Johannesbriefe (8 S. undatiert) • Hebräerbrief (17 S. undatiert). Laut seinem Aufsatz "Vom Bibellesen" sind die Texte 1957/58 übersetzt worden.

Das Neue Testament

Übersetzung in der Originalfassung

[von] Emil Bock

Stuttgart: Verlag Urachhaus 1998; 2. Auflage 2008

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Nachdem in den vergangenen Zeiten die väterliche Gottheit

vielfach und vielfältig zu den Vätern gesprochen hat

durch die Propheten, hat sie schließlich in unseren Tagen gesprochen

durch den Sohn. Ihn hat sie eingesetzt zum umfassenden Erben

alles Seins, hat sie durch ihn doch auch alle Werdekreise

im Zeitenstrom erschaffen. Er ist das sichtbare Aufglänzen

der göttlichen Lichtwesenheit; er ist dem Dasein eingeprägt

als die Gestaltwerdung der göttlichen Wesenhaftigkeit.

Er trägt alle Dinge durch seine wortbeschwingte Schöpferkraft.

Er ist es, der uns von der Sünde reinigt.

Er sitzet zur Rechten der allerhabnen Macht in den Höhen.

So hoch er über alle Engelreiche erhaben ist,

ein umso höherer Name wurde ihm als dem Erben zuteil.

Hebräer 1: 1-4
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Zum Buch:

(Die zwischen 1932 und 1948 entstandene Übersetzung in der letzten Fassung ist hier in Buchform ediert)


Das Kommentarwerk hierzu erschien unter dem Titel:

Das Evangelium (Kommentarwerk)

Betrachtungen zum Neuen Testament

Stuttgart: Verlag Urachhaus © 1984. 2. Auflage 1995 (3. Aufl. Nov. 2009)

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Zum Buch:

(...)

Das Neue Testament [bearbeitete Ausgabe]

in der Übersetzung von Emil Bock

Stuttgart: Verlag Urachhaus Johannes M. Mayer © 1983. 1. Auflage der verkleinerten Dünndruckausgabe (5. Aufl. 1994)


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Durch unseren Glauben erhalten wir Anschluß an die gewaltige

Wirkensmacht seiner Stärke, die er hat wirksam werden lassen

in Christus, als er ihn von den Toten auferweckte

und ihm den Platz zu seiner Rechten gab in den Himmels - Sphären

oberhalb aller Urkräfte und aller Schöpfergeister, oberhalb aller

Weltenkräfte und auch der Weltenlenker, so daß er höher ist

als jeder Name, der genannt werden kann, nicht nur im gegenwärtigen,

sondern auch im zukünftigen Äon. Er hat ihm alles unter seine Füße getan

und hat ihn zum Haupt gemacht über alles in der großen Gemeinschaft,

die sein Leib ist: die göttliche Wesens - Fülle dessen,

der alles in allem erfüllt.

Epheser 1: 19 - 22


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Zum Buch:

Überarbeitete Neuausgabe. Das achtseitige Nachwort von Emil Bock ist datiert: Ostern 1948

Das sehr sorgfältig hergestellte Buch ist in Kleinoktav gemacht. Der Bibeltext ist einspältig in Bembo- Antiqua gedruckt, Kapitel- und Versangaben sind an den Rand gesetzt, Sinnabschnitte mit Überschriften versehen. Hinweise auf das AT und Anmerkungen sind im Anhang beigegeben. Der Verlag schrieb ein Nachwort, in dem die Überarbeitung begründet wird. Die Bearbeiter sind namentlich nicht genannt. Emil Bocks Essay "Aus der Arbeit an einer Übersetzung des Neuen Testamentes" ist ebenfalls im Anhang abgedruckt.

Das Lied der Lieder - Das Hohe Lied Salomonis

übersetzt und gedeutet [von] Emil Bock. Herausgegeben von Dr. Gundhild Kacer-Bock

Stuttgart: phoenix im Urachhaus Verlag 1999. Durchgesehene Auflage

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"Drücke mich wie ein Siegel auf dein Herz,

Wie ein Siegel auf deine Brust.

Denn stark wie der Tod ist die Liebe;

Heftig wie der Hades ist ihr Eifer;

Ihre Flügel sind wie die Flammenflügel des Feuers.

Kein Wasser, und wäre es noch so groß,

kann die Liebe löschen;

Ganze Ströme könnten sie doch nicht überfluten;

Und gäbe ein Mensch all' seine Habe hin für die Liebe,

Es bliebe doch alles ein ärmliches Nichts.“

VIII


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Zum Buch:

Der bibliophil in Oktav hergestellte "phoenix" - Band bringt den Text samt Kommentar von 1951 in durchgesehener Form. Inhalte sind: 1. Das Hohelied Salomonis. 2. Der Charakter des Hoheliedes. 3. Das Lied der Lieder (Übersetzung). 4. Betrachtung des Textes. Die Übersetzung ist kolometrisch gedruckt.

Themenbereiche: Anthroposophie, Christengemeinschaft

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Biogramm

Der Theologe und Schriftsteller Lic. Emil Bock hatte während der Zeit des Ersten Weltkrieges in Bonn ein Germanistikstudium angefangen, das er nach dem Krieg vollendete. 1916 begegnete er in Berlin Friedrich Rittelmeyer, dem bekannten evangelischen Prediger. 1918 begann er dort ein Theologiestudium, nachdem er bereits das Latinum, Graecum und das Hebraicum nachgeholt hatte. In Stuttgart hatte er den Begründer der Anthroposophie, Rudolf Steiner, kennen gelernt. Anfang der zwanziger Jahre gründete Bock zusammen mit Rittelmeyer in Dornach bei Basel die anthroposophische Christengemeinschaft. Nach Rittelmeyers Tod wurde Bock 1938 deren „Erzoberlenker“. Er war während der NS-Zeit nach dem Verbot der Christengemeinschaft monatelang in KZ-Haft. Sein Nachfolger wurde Rudolf >Frieling.