Berger, Klaus

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Berger, Klaus (* Hildesheim, Nieders. 25. Nov. 1940) Prof. Dr. theol.


Nord, Christiane geb. Prahst (* Eberswalde, Brandenburg 13. Sept. 1943) Prof. Dr. phil.



»Doch glaube nicht, dass nur von alten Zeiten...« Die Religionen der Welt

Insel–Almanach auf das Jahr 1998. Zusammengestellt von Hans–Joachim Simm

Frankfurt am Main, Leipzig, Sa.: Insel Verlag / Erste Auflage 1997.

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Zum Buch:

Paperback in Oktav mit Klebebindung, 192 S.

Hier finden sich sowohl Vorabdrucke der Psalmen 1 und 27 des Buchtitels "Die Menschen lügen. Alle" und andere Psalmen von ⇒ Stadler,_Arnold (Photo dort) auch die ersten zwei Kapitel des Markus- Evangeliums samt Anmerkungen; hier unter der Überschrift:

Das Neue Testament. Aus der Neuübertragung von Klaus Berger. Der Text wurde – allerdings überarbeitet – dann auch so übernommen.


Das Neue Testament und Frühchristliche Schriften (1° 1999)

übersetzt und kommentiert von Klaus Berger und Christiane Nord

Frankfurt am Main und Leipzig, Sachsen: Insel- Verlag 1999. Erste Auflage / 1. Druck

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Zuerst war das Wort da, Gott nahe und von Gottes Art. /

Es war am Anfang bei Gott./

Alle Dinge sind durch das Wort entstanden. Ohne das Wort konnte nichts werden. /

In ihm war das Leben, und für die Menschen ist Leben auch Licht. /

Das Licht macht die Finsternis hell,

und die Finsternis hat das Licht nicht verschluckt.

Dann kam ein Mensch, von Gott gesandt, der hieß Johannes. /

Er war zur Zeugenschaft bestellt und sollte Zeugnis ablegen von dem Licht,

damit alle durch ihn zum Glauben kämen.

Johannesprolog 1: 1- 7
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Zum Buch:

Gebundener Oktavband mit Fadenheftung; 1373 & (3) S. Dünndruckpapier. Schrifttexte einspaltig abschnitssweise gesetzt. Fußnoten mit Erklärungen, Verweisstellen und Lesarteninformationen. Jedes Buch ist eingeleitet: Eigenart, Datierung, Adressaten, Theologie, Quellen.

Grundlage der Übersetzung ist für das Neue Testament die griechische Ausgabe "Novum Testamentum Graece" von Nestle–Aland. 26. Auflage. Für die apostolischen Väter wird Bezug genommen auf die Ausgabe der Wissenschaftl. Buchgesellschaft "Schriften des Urchristentums I–III" (J. A. Fischer, K. Wengst, U. H. J. Körtner, M- Leutzsch, Darmstadt 1966-68). Für alle übrigen Texte ist jeweils in der Einleitung vermerkt, aufgrund welcher Vorlage die Übersetzung angefertigt wurde. Die arabischen »Agrapha«– das sind außerhalb der Evangelien tradierte Jesusworte – sind hier erstmalig ins Deutsche übersetzt worden, und zwar nach der Ausgabe von Michel Asin et Palacios in der "Patrologia Orientalis XIII", Paris 1919, und "XIX", Paris 1926.

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INHALT:

  • Historischer, religionsgeschichtlicher, theologischer und übersetzungswissenschaftlicher Überblick
  • Die Textgrundlage
  • Der Umfang der Schriften
  • Der unersetzliche Wert des Kanons
  • Die Abfolge der Schriften
  • Zur Art der Übersetzung
  • Zur übersetzungstheoretischen Grundlage
  • Verstandene Fremdheit
  • Die Bibel als etwas Fremdes
  • Thesen und Gegenthesen zur Übersetzungsmethode

Die Abfolge der Bücher und Papyri ist chronologisch geordnet, das heißt, die frühchristlichen Schriften schließen sich nicht an den NT-lichen Kanon an. Wer kanonischen Schriften schnell finden will, muß im Inhaltsverzeichnis auf S. 1373 nachschlagen. Alles in allem ein Kompedium, das es so noch nicht gab; die Buchqualität ist – das verspricht seine Herkunft aus dem Hause "Insel", hervorragend.

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Frühchristliche Schriften:

  • Barnabasbrief • Logienquelle (Q) • Papyrus Oxyrhynchos 840 • Didache • Fajjum-Fragment •
  • Thomas-Evangelium • Papyrus Egerton 2 • Papyrus 11710 Berlin • Koptisches Fragment Straßburg • Evangelium nach Petrus •
  • Freer Logion • Clemens von Rom: Erster Klemensbrief • Zweiter Klemensbrief • Papyrus Cair[o]ensis • Anonymes Evangelienfragment aus den Acta Pauli
  • Quadratus-Fragment • Das Buch Elchesai • Ignatius von Antiochien: 7 Briefe • Hermas: Der Hirt des Hermas • Polykarp von Smyrna: Zwei Briefe an die Philipper
  • Geheimes Markus-Evangelium •  »Unbekanntes Berliner Evangelium« • Oden Salomos • Kerygma Petri • Hebräer-Evangelium •
  • Nazaräer-Evangelium • Ebioniten-Evangelium • Ägypter-Evangelium • Epistula Apostolorum • Testimonium Veritatis •
  • Interpretation der Gnosis • Brief an Rheginus • Evangelium Veritatis • Papias-Fragmente • Evangelium des Philippus •
  • Agrapha • Apokalypse Petri • Brief an die Laodizener • Dritter Brief an die Korinther • Akten des Paulus •
  • Papyrus Hamburgensis • Apokalypse des Paulus • Akten des Petrus • Diognetbrief • Melito von Sardes: Passah-Homilie •
  • Prot-Evangelium des Jakobus • Kindheitsevangelium des Thomas • Evangelium nach Maria • Markionitische Prologe zu Paulus •
  • Tatian, Evangelienharmonie • Frühe christliche Interpolationen in frühjüdischen Schriften • Das Tanzlied in den Acta Johannis • Zwei alte Christus-Hymnen • Das Hochzeitslied aus den Acta Thomae.


Das Neue Testament und Frühchristliche Schriften (6°, revid. 2003)

übersetzt und kommentiert von Klaus Berger und Christiane Nord

Frankfurt am Main und Leipzig: Insel Verlag. Sechste, revidierte Auflage 2003

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Einer der Schriftkundigen hörte sie diskutieren und vernahm auch Jesu treffende Antwort. Darum fragte er Jesus:

»Welches Gebot ist das wichtigste?« / Jesus erwiderte: »Das wichtigste ist: ˃Höre, Israel, der Herr unser Gott ist der einzige Gott. /

Liebe Gott deinen Herrn aus ganzem Herzen, aus ganzer Seele, mit all deinem Verstand und mit all deiner Kraft.˂ /

Das zweitwichtigste ist: ˃Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.˂ Kein Gebot ist wichtiger als diese beiden.« 

Ev. Markus 12: 28c-31


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Zum Buch:

Dieses Buch, 1414 Dünndruckpapier- Seiten stark und in Oktav gebunden, enthält das gesamte Neue Testament in einer neuen Übersetzung und zusätzlich sämtliche Schriften der Christenheit, die bis ca. 200 n. Chr. entstanden, in den Kanon der Bibel jedoch nicht übernommen wurden. Als Einführung werden folgende Themen angesprochen: Textgrundlage (für den Bibeltext das NT graece von Nestle / Aland, 26°); Umfang der Schriften, Wert des Kanon, Abfolge der Schriften, Art der Übersetzung. Zu allen übersetzten Texten (einspältig) werden kurze Anmerkungen geboten. Verweisstellen auf das AT sowie Sachparallelen sind durchgängig vorhanden. im Inhaltsverzeichnis werden zu allen Schriften Entstehungsdaten angeführt. Bergers Frühdatierung der meisten kanonischen Schriften, die im übrigen innerhalb des Textschatzes nicht besonders hervorgehoben sind, fällt positiv auf. Das Johannesevangelium und die Offenbarung z. B. werden auf die Zeit vor 70 n.Chr. datiert.

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Überarbeitet wurden u. a. die Einleitung zum Text Joh. 7:53 bis 8:11; der Textumfang des Briefes des Ignatius an Polykarp wurde gekürzt; der Umfang der Agrapha (1. – 5. Jhdt) wurde beträchtlich erweitert.

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Im „Verlag der Weltreligionen“ im Insel-Verlag, Frankfurt a/M. und Leipzig, war für Frühjahr 2008 eine zweibändige, um das Judas-Evangelium erweiterte, Ausgabe des oben genannten Werkes angekündigt. Reihe: >Die Religionen der Welt<.

Die Apokalypse des Johannes

Die Offenbarung des Johannes – Teilband I: Apk 1–10 • Teilband II: Apk 11–22

Kommentar [samt Übersetzung von] Klaus Berger

Freiburg im Breisgau: © Verlag Herder. 2017

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Zum Buch:

(Nicht im Archiv vorhanden) 2 Bände, gebunden mit Schutzumschlag und Leseband; 1576 Seiten. Der mitgelieferte Bibeltext ist aus dem zuletzt 2003 erschienenen Neuen Testament unverändert übernommen (soweit verglichen).


Ausserkanonische Titel

Das Buch der Jubiläen

Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus Gerd Mohn 1981

Reihe: Jüdische Schriften aus hellenistisch- römischer Zeit / Bd. II Lieferg. 3

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Zum Buch:

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Psalmen aus Qumran

ושלומי לא הזנחתה

[Von] Klaus Berger

Stuttgart: Quell Verlag / 1. Auflage 1994

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Zum Buch:

Gebundener Großoktavband mit SU, Fadenheftung; 164 S. & 18 Farbphoto– Tafeln. Texte in kolometrischem Druck.

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Folgende außerkanonische Psalmen sind übersetzt: 151 • 154 • 155 (DJD 5). Weiterhin: Segenssprüche, Exorzismen, Loblieder, Bittgebete, Vertrauenslieder, Gebete in Not und Bedrängnis, Danklieder, Klagelieder – Erfahrungen von Frauen, Lob– und Segenstexte zu bestimmten Zeiten, Sabbatliturgie. • Anmerkungen, Hinweise zu Textausgaben. “Zur Einführung“ umfasst, undatiert, 3½ S.

Das hebräische Zitat ושלומי לא הזנחתה auf dem SU ist, ohne dass Berger dies im Buch irgendwo vermerkt und übersetzt hat, den "Lobliedern" aus 1QHª17:11 (Hymnenrolle) entnommen: »... und mein Wohlergehen hast du mir nicht weggenommen ...«, der Abschnitt mit dieser Textfolge ist aber im Buch nicht enthalten.

Die Weisheitsschrift aus der Kairoer Geniza

Erstedition, Kommentar und Übersetzung (mit dem hebräischen Text als Facsimiledruck) [von] Klaus Berger

Tübingen/ Neckar: A. Francke Verlag 1989. (2. Aufl. 1996)

Reihe: TANZ – Texte und Arbeiten zum neutestamentlichen Zeitalter 1 /

herausgegeben von Klaus Berger, François Vouga, Michael Wolter und Dieter Zeller

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Zum Buch:

Kartonieter Oktavband, Fadenheftung; 422 & (22) S. Schrifttexte hebräisch / deutsch untereinander.

Aus dem Klappentext: „Die WeishKairGen wird hier, 85 Jahre nach ihrer Entdeckung zusammenhängend ... bearbeitet. Die Schrift ist durch dualistische Weisheit geprägt und stellt wohl letzten Versuch dar, jüdisch-hellenistische Philosophie mit dem traditionellen hebräischen Gedankengut zu versöhnen. Damit aber ist diese Schrift das lange gesuchte Zwischenglied zwischen jüdischem Denken und Gnosis.“

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Ein Vorwort verfasste Klaus Berger zu Heidelberg, im Juli 1989. (Das Vorwort zur 2. Auflage ist um ein vielfaches vermehrt und datiert Heidelberg, im Juli 1996.) Im Vorwort bemerkt er:

»Denn das Enträtseln dieses neuen, in der Forschung unbekannten Textes glich einer Expedition mit großen Strapazen, die aber immer wieder dadurch belohnt wurden, daß ich erster Zeuge immer neuer Entdeckungen sein konnte und mich fast auf jeder Seite vor neue Wunder gestellt sah.«


Biogramm:

Klaus Berger ist, obwohl römisch-katholisch, seit 1974 bis zu seiner Emeritierung Professor für Neutestamentliche Theologie an der evangelischen Fakultät in Heidelberg.

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Christiane Nord: www.christiane-nord.de/ __ de.wikipedia.org/wiki/Christiane_Nord