Rembold, Albert

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Rembold, Albert (* Godesberg am Rhein 24. Juni 1876 † 31. Juli 1933 Venlo, Limburg) Pater Prof. S.J.


Der Davidpsalter des Römischen Breviers

lateinisch und deutsch. [Von Albert Rembold]

Auf Grund der ältesten Befunde des biblischen Textes und im Einklang mit den Besserungsvorschlägen katholischer Exegeten weitmöglichst wiederhergestellt.

Paderborn: Ferdinand Schöningh / Verlag 1933

Imprimaturen: Coloniae 1932 / Paderbornae 1932
Koph.png Wortstimme

"O Herr, unsre Zuflucht bist du,

das warst du uns zu allen Zeiten!

Ehe die Berge geboren wurden,

bevor erzeugt ward Erde und Welt,

bist du Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit!

Du bettest die Menschen wieder in Staub,

und sprichst: ¸Zurück, ihr Adamskinder!`

In deinen Augen zählen tausend Jahre

wie der gestrige Tag, wenn er verbei,

oder gar wie eine Wache in der Nacht."

Ps.89 V


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Zum Buch:

Der broschierte Gr- 8°- Band in Antiquadruck weist einige Besonderheiten auf: Er schreibt den Text - linke Buchseite lateinisch, rechte deutsch - in ganz unterschiedlichem Satz, je nach Psalmart. Es gibt unterschiedliche Schriftgrößen, verschieden geartete Kolometrien, andere Pss sind quer auf die Seite(n) gedruckt. Solch eine Textanordnung ist bisher nicht bekannt. Der 118. (V) Psalm z. B. ist, auf Grund seiner Länge von 176 Versen auf solche Seiten verteilt, die bereits von kürzeren Psalmen "besetzt" sind. Was also die Textanordnug anbetrifft, ist das lateinische Sprichwort "varietas delectat" hier in Buchform veranschaulicht. Versangaben sind nicht gemacht. Am Buchschluß sind drei Seiten knappster Erläuterungen begegeben. Auf einer Seite Vorbemerkungen schreibt A. R. S. I., welche Art Textvorlage er seiner Üs zugrunde legte: ".... dementsprechend wurde der Text der Vulgata nur so weit aufgebessert, als sinnentstellende Mängel der Überlieferung oder Übertragung das Verständnis des ursprünglichen Gedankens unmöglich machen oder erschweren.... Vorbild war uns das hieronymianische Psalterium juxta Hebraeos..."

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Weiterhin eingesehen hat der Jesuit Rembold die Werke von Zorell, Knabenbauer, >Wiesmann, >Miller, >Peters, >Wutz und Vaccari.

Michäas, der Moraschtite

(Übersetzt und kommentiert)

Heftfolge: Aus den Schatzkammern des Alten Testamentes. Reihe B Nummer 3

Valkenburg, Limburg : Ignatiuskolleg 1932

Imprimatur: Valkenburg 1932
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"Du aber, Bethlehem Ephrata, du kleinster unter Judas Gauen,

Aus dir wird mir hervorgehn, der herrschen soll über Israel.

Seine Herkunft ist aus der Urzeit, aus den Tagen der Ewigkeit.

Drum gibt er sie preis bis zur Zeit, da eine Gebärerin gebiert,

Und der Rest der Brüder zurückkehrt zu Israels Kindern.

Er tritt auf in der Kraft des Herrn,

in der Hoheit des Namens Jahves, seine Gottes.

Und sie werden sicher wohnen.

Denn nun ist er groß bis an die Enden der Erde:

Er selbst ist Heil und Friede."

Kap. 5
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Zum Buch:

Dieses Heft in Gr. 8°- Format gehört in eine Reihe, die Anfang der 30er Jahre im Ignatiuskolleg der Societas Iesu von Pater Albert Rembold, der eine biblische Professur für AT innehatte, anonym veröffentlicht wurde. Vorliegendes Heft mit 20 Seiten ist eine Art Kleinkommentar zum Propheten Micha. Der Bibeltext ist, im Unterschied zu den Erklärungen, kursiv in Antiqua gesetzt und in den Kommentar eingebettet. Ob Rembold aus der Masorah oder der LXX übersetzt, verrät er nicht; die Ortsbezeichnung »Gilgal (Lustberg)«, wie er den Anfang von 1:10 übersetzt, findet sich jedenfalls weder in der Masorah, noch in der LXX und auch nicht in der Vulgata.

Gott der Allmächtige Schöpfer

Der Schöpfungsglaube als Grundlehre des Alten Testamentes

Heftfolge: Aus den Schatzkammern des Alten Testamentes. Reihe C Nummer 1

Valkenburg, Limburg : Ignatiuskolleg o. J. (1932)

Imprimatur: Valkenburg 1932
Koph.png Wortstimme

"Im Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde.

Es war aber die Erde eine öde Wüstenei,

und Finsternis lag auf der Urflut,

und Gottes Hauch wehte über den Wassern.

Da sprach Gott: »Es werde Licht!« Und es ward Licht.

Und Gott sah, daß das Licht gut war.

Da schied Gott das Licht von der Finsternis.

Und Gott hieß das Licht Tag sein

und die Finsternis nannte er Nacht.

So ward es Abend und es ward Morgen: erster Tag.

Gen1:1ff
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Zum Buch:

Wie oben, 16 S.

Mit Übersetzung Genesis 1:1–2:3 sowie anderer relevanter Texte aus dem AT und den Deuterokanonen:

  • Exo 19:5 • 20:11 • 23:22 • Lev.19:2 • 3. Kön. 8:27 • 4. Kön19:15 •
  • Ps 8:4–7.10 • 32 (V):6–8 • 103 (V):1–9.19.31.33–35 • Weish. 13:1–10 • Job 38:1 – 37 • 40:1–5 •
  • Sirach 16:24 bis 18:14 • 39:16–41 • 42:15 bis 43:33 •
  • Isa 40: 26–29 • Jer 5:20–25 • 10:12 • 2. Makk 7:22–23.28–29


Gott die Quelle der Weisheit

Der Offenbarungscharakter der alttestamentlichen Weisheit

Heftfolge: Aus den Schatzkammern des Alten Testamentes. Reihe C Nummer 2

Valkenburg, Limburg : Ignatiuskolleg o. J. (1932)

Imprimatur: Valkenburg 1932
Koph.png Wortstimme
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Zum Buch:

Mit der Übersetzung einer Textauswahl:

  • Exod. 11:4 • Weisheit 1:1–10 • Job 28 • Sprüche 1:20–33 • 4:7 • 5:1–6 • 7:1–27 • 8 • 9:1–6.13–18 •
  • Sirach 1:11–21 • 24 • 39:16–41 • 43:33 • Baruch 3:9 bis 4:4 • Psalm 84:10–14.

Die Weisheit des Jesus Sirach

Das geistliche Erbauungsbuch der urchristlichen Kirche.

(Mit der Übersetzung einer Textauswahl)

Heftfolge: Aus den Schatzkammern des Alten Testamentes. Reihe C Nummer 5

Valkenburg, Limburg : Ignatiuskolleg o. J. (1932)

Imprimatur: Valkenburg 1932
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Zum Buch:

Mit einer Textauswahl aus Sirach und weiteren Weisheitsbüchern:

  • Sprüche 19:14 • 20:15 • Weisheit Sal. 1:10 • 17:6 •
  • Sirach 1:26–27 • 2:1–18 • 3:1–31 • 4:1–10.20–28.31 • 5:1–9 • 6:2–17 • 7:1–3.8–9.11.17.27–28 • 8:3.5.10.12–13.17–19 • 9:8.10.12 •
  • 10:1–5.9–13.30–31 • 11:7–8 • 12:8–9 • 13:2–3.15–20.24–25 • 14:3–7.11–19 • 15:9–20 • 16:1–21 • 18:15–18 • 19:5–10.13–21 (=20–24) •
  • 20:1–6.9–10.13.22–23.30–31 • 21:1–2.9–10.13–16.19–26 • 22:9–12 • 25:1–2.7–11.13.15.20.25–26 • 26:1–6.13–16.19–21.27–29 • 27:1–2.25–27 • 28:14–25 • 29:10.14–15.21–22 •
  • 30:1–6.9 • 31:3–11 • 32:1–13 • 33:7–24 • 34:1–8.21–31 • 35:6–15 • 36:23–24 • 37:7–25.27–28 • 38:1–23 •
  • 40:1–11.15–17 • 41:1–4.12–14 bis 42:8 ••• Galater 6:7.9

Das Hohe Lied

Der rein - allegorische Sinn des Hohen Liedes

Heftfolge: Aus den Schatzkammern des Alten Testamentes. Reihe C Nummer 6

Valkenburg, Limburg : Ignatiuskolleg o. J. (1932)

Imprimatur: Valkenburg 1932
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Zum Buch:

Wie oben, 24 S.

Mit einer Übersetzung der Kap. 1:1 bis 6:10 des Liedes sowie Üs anderer relevanter Texte aus dem AT:

4.Kön 16:3 • Isaias 51:22 • 54:2–3.11–13.15 • 57:11 • 61:10 • Jeremias 2:2–3 • Ezechiel 16:8–52.59–63 • 23:1–33 • Osee 2:7.10 • 3:3–5


Biogramm:

Der gebürtige Godesberger Albert Rembold stammte aus "kernkatholischem" Elternhaus und war ein glühender Lokalpatriot der "Perle am Rhein". Nach dem Besuch der Godesberger Volksschule wechselte Rembold ins Gymnasium der Rektoratsschule Hubertinum (nach 1920 Niedergang und Übergabe an die Jesuiten als "Albertinum"). Ab Ostern 1889 übersiedelte er nach Bad Münstereifel und nahm Wohnung im Erzbischöflichen Konvikt. Rembolds Entschluß, aufgrund schulischer Erfolglosigkeit, zur See zu gehen, konnte im letzten Augenblick vereitelt werden. Nach einer schweren Typhuserkrankung legte er dann doch noch die Reifeprüfung ab und schloß somit seine Gymnasiallaufbahn erfolgreich Ende Februar 1895 ab. Der Entschluß zum Eintritt in die Gesellschaft Jesu mag auf Exerzitien im Jesuitenhaus Blyenbeek und diverse Besuche in holländischen Filialen der S. J. zurückzuführen sein. Tatsächlich begann er seine Studien mit dem Fach Philosophie im tyrolischen Innsbruck, wo er auch Hebräisch zu lernen begann. Zu jener Zeit wurde seine Vorliebe für biblische Studien geweckt. SocJesCanisius.png

Pieter Kanijs "Petrus Canisius", der erste deutsche Jesuit (* Nimwegen, Gelderland 1521 † 1597 Freiburg im Üechtland)

Rembolds Reiselust führte ihn zusammen mit Mitbrüdern auf eine ausgedehnte Italientour, eine Audienz bei Papst Leo XIII inbegriffen. Rembold sollte nun nach seiner Italienreise noch öfter ins Ausland gehen; das rief die übergroße Liebe seiner fürsorglichen Mutter auf den Plan, die ihn öfter, als es ihm und dem Orden lieb sein konnte, aufsuchte. Er war also als Verstärkung für die Jesuitenprovinz am Missouri ausersehen und sollte Herbst 1898 nach der Buffalo Mission in Prairie du Chien versetzt werden. Doch die sofortige Intervention der Mutter machte diese Pläne zunichte. Rembold setzte nun erstmal seine Hebräisch- und Syrischstudien in Valkenburg unter P. Johannes >Zenner fort, stand ihm doch nun die Bibelweissenschaft vor Augen. Am Ende der Philosophie erfolgte vom Orden aus die Bestimmung für die Mission in Indien. Dazu war ihm zwischenzeitlich das Erlernen der englischen Sprache in London, England, ermöglicht worden. Anfang Dezember 1901 segelte er von Triest aus nach Bombay ab. Dort unterrichtete er an der St. Xavier's High School diverse Fächer. Nach vier Jahren Ordensarbeit kehrte er im Dez. 1905 nach Europa zurück. Nach kurzem Aufenthalt im Mutterhaus Valkenburg zog er wieder nach England ins Studienhaus der französischen Jesuiten Ore Place, Hastings. Der Ruf des Isaias- Forschers P. Albert Candamin zog ihn an. .....(wird fortgesetzt)