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Was findet sich im Archiv Birnbaum, was nicht?

Im Lauf von mehr als 30 Jahren, seit 1984, hat die Sammlung einen solchen Umfang erreicht, daß sie durchaus als Archiv bezeichnet werden kann.

Vorhanden und somit gelistet sind hochdeutschsprachige Übersetzungen von Ausgaben und Teilausgaben der Heilige Schriften , also der Bibel Alten und Neuen Bundes aus der Zeit ab etwa Anfang des 19. Jahrhunderts. Das schließt Übersetzungen mit Kommentaren, kommentierte Testamente und eine Anzahl Bibelkommentare mit ein. Bücher aus den Jahren vor 1800 finden sich eher in den Sammlungen Vegelahn oder Richter. Nicht unbedingt Thema sind Solche aus der lateinischen Vulgata aus den Jahren vor 1840 sowie - mit gewissen Ausnahmen- reine Auswahltexte, es sei denn, der Übersetzer hätte nicht auch mindestens ein biblisches Buch vollständig übertragen. Psalmenbücher bilden hier die Ausnahme.

Nicht alle der großen Kommentarwerke sind vollständig gesammelt – das würde den Rahmen sprengen –, jedoch häufig Teilausgaben davon.

Der denominationelle bzw. ideologische Rahmen ist weit gespannt. Das bedeutet: es finden sich jüdische und christliche Bibeln aller Art, aber auch wissenschaftliche Editionen sowie jene aus esoterischen Kreisen. Nicht relevant ist das "Buch Mormon" der "Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage" (Mormonen). Auf den Koran wird nur in ganz wenigen Ausnahmen verwiesen; hin und wieder haben jüdische und christliche Autoren sich an diese Übersetzungsarbeit gemacht.

In keiner Weise vernachlässigt sind Übersetzungen der Heilige Schrift aus jüdischer Hand. Davon gibt es mehr, als man vermuten möchte. Auch auf Übertragungen aus privater Feder, zum Teil selbst verlegt oder nur als Manuskript oder Typoskript existierend, wird großer Wert gelegt, selbst wenn es sich nur um Bibelteile handelt. Hier ist jedoch die Mithilfe des geschätzten Lesers gefragt, mit anderen Worten: Wer kennt einen dieser "Schriftgelehrten" und benennt ihn oder weiß etwas, was dem Archivar bisher verborgen war? Ebenso finden sich im Internet Übersetzerwerke, die keinen Verleger fanden, oder solche, die nur fürs Netz bestimmt sind; auch auf diese wird verwiesen.

Es ist nicht die Absicht des Sammlers, Bücher aus weltanschaulicher Überlegung heraus auszuscheiden. Will sagen, einige Titel sind gelistet und beschrieben, um der Chronistenpflicht Genüge zu tun, auch wenn der Verfasser dieser Zeilen mit der hinter dem jeweiligen "Opus" stehenden Weltanschauung in keiner Weise übereinstimmt.

Zum Kanon der jüdisch/christlichen Bibel werden der Einfachheit halber auch die so genannten Apokryphen (deuterokanonische Schriften) gezählt. Diese sind in der von jüdischen Schriftgelehrten übersetzten und griechisch verfaßten Septuaginta (LXX) enthalten. Im Übrigen teile ich dazu die Einschätzung von D. Martin Luther.

Sofern ein Übersetzer bzw. Autor Literatur zur Bibel verfaßte oder Bücher aus der biblischen Tradition edierte, wird darauf verwiesen, sofern Kenntnis darüber besteht. Gedacht ist an Literatur aus dem großen Schatz des Judentums (Talmud, Midrasch, Kabbalah, Schriften vom Toten Meer u.ä) sowie aus dem urchristlichen Bereich.

Die Inhalte der Angaben "zum Autor" sind aus vielerlei biographischen Daten nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt. Die Quellen werden unter der Rubrik Bibliographie & Ex Libris laufend ergänzt.

Seit September 2015 habe ich beschlossen, jedoch mit gewissen Bauchschmerzen, Bilder aus meinem Archiv mit Texten aus der Heiligen Schrift auf Stein, Eisen, Holz, Glas, Stoff u. ä. auf "facebook" zu veröffentlichen. Diese Bilder mit Anmerkungen. Wer die Möglichkeit hat, ähnliche Bilder beizusteuern, ist dazu herzlich eingeladen!!

https://www.facebook.com/Bibelpedia-507089469460082/