Bibelpedia:Über

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Der Name Bibelpedia setzt sich zusammen aus dem Begriff Bibel (Buch der Bücher) und Encyclopedia dem englischen Wort für Enzyklopädie. Das am 10. November 2008 eingerichtete offene Wissensportal Bibelpedia, ein Zusammenschluss mit dem bekannten Bibelarchiv-Birnbaum ist ein privates nonprofitables Projekt zum umfassenden Aufbau einer Bibel-Datenbank. Es basiert auf der Wiki-Software und wächst seit der Einrichtung stetig. Für die objektiv hochwertigen und damit auch authentischen Informationen über Daten, Fakten und Biografien etc sollten nur die zuverlässigsten Quellen verwendet werden.

Aufgrund verstärkter Vandalismusvorfälle ist es leider nötig geworden, die automatische Anmeldung für Benutzerkonten zu deaktivieren. Somit "fährt" dieses Projekt mit angezogener Handbremse. Autoren mit Bildung/Wissen in diesem Bereich der biblischen deutschen Ausgaben, die an einer freiwilligen Mithilfe interessiert sind und sich beteiligen wollen, wenden sich bitte an den Administrator: Simon Birnbaum


Ziele

Die Ziele von Bibelpedia.de sind im Einzelnen folgende:

  • Das Projekt soll sämtliche Informationen rund um die Ausgaben der Heiligen Schrift zusammentragen und in einer Datenbank festhalten.
  • Verfassen von Artikeln zu verwandten Themen, Begriffen, Literatur und Biografien von Autoren, usw.
  • Auflistung von Literatur und Links zu jedem Thema, um ein weitergehendes, tiefgreifendes Verständnis zu ermöglichen und evtl. ein wissenschaftliches Studium zu unterstützen.

Chronik

Die Domain Bibelpedia.com wurden am 7. November 2010 registriert. Am folgenden Tag wurde die wiki-Software installiert und eingerichtet. Zur Zeit entwickelt sich das Design, die Struktur, die Menüführung und die ersten einzelnen Artikel.

Wer bisher eine systematische Darstellung deutschsprachiger Bibelausgaben suchte, war auf vergleichsweise wenig Literatur angewiesen oder mußte sich durch Bibliothekskataloge hindurcharbeiten. Allerdings haben seit einigen Jahren zwei umfangreiche Sammlungen den Weg "ins Netz" gefunden, die dem interessierten Leser als eine Art Enzyklopädie dienen können: die sehr gut aufgemachte Seite Bibelarchiv- Vegelahn und die Seite Bibel-Gesangbuch von Martin W. Richter aus Stuttgart. Martin Richters umfangreichem Archiv war seit einiger Zeit eine weitere Sammlung, im badischen Karlsruhe beheimatet, zugeordnet.

Aufgrund einer neuerlichen Spezialisierung ist diese Doppelsammlung nun in zwei Teile gegliedert: der Internet- Auftritt der bisherigen Seite Bibel-Gesangbuch umfaßt etwa ab dem Jahreswechsel 2008/2009 folgende Rubriken: Vorreformatorische Bibelausgaben, Kinderbibeln und Schulausgaben, Auswahlbibeln, Mundartübersetzungen bzw. - übertragungen , sowie Bibeln in Fremdsprachen.

Das Archiv Birnbaum spezialisiert sich auf hochdeutschsprachige Ausgaben und Teilausgaben der Heiligen Schriften ab etwa Anfang des 19. Jhdt. Das gilt nicht für jüdische Texte; hier setze ich früher an.

Weitere Bereiche befassen sich mit außerkanonischen Schriften sowie den Urtextausgaben. (Diese Inhalte befinden sich im Aufbau)

Bis auf wenige Ausnahmen sind alle aufgeführten Werke in den genannten Sammlungen vorhanden, jedoch nicht öffentlich zugänglich oder leihbar.

Pfade

Was findet sich im Archiv Birnbaum, was nicht?

Im Lauf von gut 30 Jahren, seit 1984, hat die Sammlung einen solchen Umfang erreicht, daß sie als Archiv bezeichnet werden kann.

Vorhanden und somit gelistet sind hochdeutschsprachige Übersetzungen von Ausgaben und Teilausgaben der Heiligen Schriften , also der Bibel Alten und Neuen Bundes aus der Zeit ab etwa Anfang des 19. Jahrhunderts. Das schließt Übersetzungen mit Kommentaren, kommentierte Testamente und eine Anzahl Bibelkommentare mit ein. Bücher aus den Jahren vor etwa 1800 finden sich eher in der Sammlung Bibelarchiv- Vegelahn. Nicht unbedingt Thema sind reine Auswahltexte, es sei denn, der Übersetzer hätte nicht auch mindestens ein biblisches Buch vollständig übertragen. Psalmenbücher bilden hier die Ausnahme.

Nicht alle der großen Kommentarwerke sind vollständig gesammelt - das würde den Rahmen sprengen -, jedoch häufig Teilausgaben davon.

Der denominationelle bzw. ideologische Rahmen ist weit gespannt. Das bedeutet: es finden sich jüdische und christliche Bibeln aller Art, aber auch wissenschaftliche Editionen sowie jene aus esoterischen Kreisen. Nicht relevant ist das "Buch Mormon" der "Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage" (Mormonen). Auf den Koran wird nur in ganz wenigen Ausnahmen verwiesen, denn hin und wieder haben sich jüdische und christliche Autoren an diese Übersetzungsarbeit gemacht.

In keiner Weise vernachlässigt sind Übersetzungen der Heiligen Schrift aus jüdischer Hand. Davon gibt es mehr, als man vermuten möchte. Auch auf Übertragungen aus privater Feder, zum Teil selbst verlegt oder nur als Manuskript oder Typoskript existierend, wird großer Wert gelegt, selbst wenn es sich nur um Bibelteile handelt. Hier ist jedoch die Mithilfe des geschätzten Lesers gefragt, mit anderen Worten: Wer kennt einen dieser "Schriftgelehrten" und benennt ihn oder weiß etwas, was dem Archivar bisher verborgen war? Ebenso finden sich im Internet Übersetzerwerke, die keinen Verleger fanden, oder solche, die nur fürs Netz bestimmt sind; auch auf diese wird verwiesen.

Es ist nicht die Absicht des Sammlers, Bücher aus weltanschaulicher Überlegung heraus auszuscheiden. Will sagen, einige Titel sind gelistet und beschrieben, um der Chronistenpflicht Genüge zu tun, auch wenn der Verfasser dieser Zeilen mit der hinter dem jeweiligen "Opus" stehenden Weltanschauung in keiner Weise übereinstimmt.

Zum Kanon der jüdisch / christlichen Bibel werden der Einfachheit halber auch die so genannten Apokryphen (deuterokanonische Schriften) gezählt. Diese sind in der von jüdischen Schriftgelehrten übersetzten und griechisch verfaßten Septuaginta (LXX) enthalten. Im Übrigen teile ich dazu die Einschätzung von D. Martin Luther.

Sofern ein Übersetzer bzw. Autor Literatur zur Bibel verfaßte oder Bücher aus der biblischen Tradition edierte, wird darauf verwiesen, sofern Kenntnis darüber besteht. Gedacht ist an Literatur aus dem großen Schatz des Judentums (Talmud, Midrasch, Kabbalah, Schriften vom Toten Meer u.ä) sowie aus dem urchristlichen Bereich.

Die Inhalte der Angaben "zum Autor" sind aus vielerlei biographischen Daten nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt. Die Quellen werden unter der Rubrik Bibliografie laufend ergänzt.

Bibelpedia bei "Facebook"

Anfang September 2015 haben wir uns nach langem Zögern entschlossen – der Webmaster hatte hier einen erheblichen Beitrag dazu geleistet – eine Art "Filiale" bei Facebook zu eröffnen. Dort werden Bilder bzw. Photos veröffentlicht, die Schriftworte zeigen, die in Stein, Eisen, Holz, auf Glass oder Stoff etc. graviert sind. Auch solche Worte oder Sätze, die auf Schriftstellen hinweisen, kommen in Frage: Bibelzitate als Portalinschriften, solche an Brunnen, Hauswänden, Skulpturen oder eben als Glasmalerei in den biblischen Ursprachen Hebräisch, Aramäisch, Griechisch sowie in Übersetzungen, etwa Lateinisch und andere europäische Sprachen. Wesentlich sind Angaben über Inhalt und den Ort, wo das Bild entstand. Von Vorteil ist, wenn eine Übersetzung (sofern aus fremder Sprache) mitgeliefert wird, aber das ist nicht zwingend. Eingeladen, solche einzusenden, ist jeder, der solche Photos in seiner Sammlung hat. Ich behalte mir allerdings vor, Bilder abzulehnen bzw. zu löschen, die den o. a. Kriterien nicht entsprechen.

Statistik von Bibelpedia

Entwicklung

  • Start der Webseite am 10. November 2008 •• Start von Bibelpedia bei Facebook: Anfang September 2015
  • Anzahl der Artikel bis heute: 934

Kontakt

Bei Fragen, Anregungen oder Kritik zum Projekt Bibelpedia wenden Sie sich bitte per mail an:

Simon Birnbaum